Dienstag, 28. März 2017

Feuerwehrfahrzeuge als Sicherheits-Bollwerk

29. August 2016 von  

Zeil am Main (BY) – Beim Altstadtweinfest in Zeil am Main (Kreis Haßberge) haben Polizei und Feuerwehr ein neues Sicherheitskonzept getestet. Es wurden Feuerwehrfahrzeuge auf den Zufahrten zum Festgelände quergestellt. Sie sollten als Bollwerk wirken, zum Schutz vor Attentätern, die mit Fahrzeugen in eine Menschenmenge rasen könnten. Eine Reaktion zum Beispiel auf den Anschlag von Nizza am 14. Juli 2016. Gegenüber der „Mainpost“ sagte Polizeichef Norbert Mohr, dass man Anschläge nicht verhindern könne, aber durch diese Maßnahme das Sicherheitsgefühl bei den Besuchern gestiegen sei.

Hier geht’s zum Original-Beitrag: „Beim Weinfest: Feuerwehrautos als Rammschutz“ (Mainpost.de, 28. August 2016)

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Symbolbild Feuerwehrfahrzeug. Foto: Buchenau

Kommentare

2 Kommentare zu “Feuerwehrfahrzeuge als Sicherheits-Bollwerk”
  1. Matthias sagt:

    Das ist ein Scherz, oder?

    Die Feuerwehr ist für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr zuständig. Das geht wohl deutlich darüber hinaus. Zusätzlich werden Einsatzfahrzeuge gebunden, die dann für ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr zur Verfügung stehen. Was ist, wenn die Fahrzeuge für einen Feuerwehreinsatz benötigt werden? Auflösung der Absperrung und Räumung des Festgeländes aus Sicherheitsgründen?

    Wenn die Sicherheitslage so prekär eingeschätzt wird, dann müssen Polizeifahrzeuge oder andere geeignete Absperrmaßnahmen her. Ich denke hier wurde einfach nur – wie so oft – auf die Feuerwehr zurückgegriffen, weil die ja sowieso da ist.

    Diesem Plan hätte ich als Leiter der Feuerwehr niemals zugestimmt.

  2. Reiner Graupe sagt:

    Ein Feuerwehrfahrzeug als Blockade zu binden ist nicht richtig! Es geht auch anders, z.B. bei einem Straßenfest im Elsass (Frankreich). Dort wurden schwere Traktoren von den örtlichen Landwirten als Blockade verwendet. Das passte gut ins Gesamtbild. Das Sicherheitsgefühl der Besucher wuchs ob der gigantischen Ausmaße der Schlepper….

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