Donnerstag, 19. Januar 2017

Feuerwehr Herne: Klage gegen Chef-Neubesetzung

28. Oktober 2015 von  

Herne (NW) – Die Neubesetzung des Chefpostens bei der Feuerwehr Herne sorgt momentan für einigen Wirbel. Geplant war die Position zum 1. Januar 2016 mit Andreas Spahlinger, Leiter der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz, zu besetzen. Dagegen geht nach Informationen der „Westfälischen Allgemeinen Zeitung“ die stellvertretende Leiterin der Feuerwehr Herne, Katharina Timm, juristisch vor. Der Kandidat Spahlinger war mit Hilfe eines externen Dienstleisters gefunden worden, heißt es in dem Artikel. Die Entscheidung über die Besetzung der Stelle sei an den politischen Gremien der Stadt vorbei gelaufen, monierte die Fraktionschefin der Grünen. Ob bei der Entscheidung über die Bewerbung von Timm rechtlich sauber gearbeitet wurde, wird nun Gegenstand einer juristischen Überprüfung. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, wollen sich weder die Stadt noch der Anwalt genauer äußern.

Artikel: „Wirbel um Chefstelle der Herner Feuerwehr“ (28. Oktober 2015, Westfälische Allgemeine Zeitung)

Wird der Chefposten bei der Feuerwehr Herne wie geplant besetzt? Symbolfoto: Preuschoff

Wird der Chefposten bei der Feuerwehr Herne wie geplant besetzt? Symbolfoto: Preuschoff

Kommentare

3 Kommentare zu “Feuerwehr Herne: Klage gegen Chef-Neubesetzung”
  1. Stefan Kuhn sagt:

    Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen sieht rechtliche Bedenken in Bezug auf Teile des Auswahlverfahrens und hat dies aktuell der Stadt Herne mitgeteilt. Daraufhin hat die Stadtverwaltung am Freitagnachmittag das Auswahlverfahren gestoppt.
    http://www.halloherne.de/artikel/stadt-stoppt-verfahren-fuer-neuen-feuerwehrchef-11451.htm

  2. Olli sagt:

    „Die Entscheidung über die Besetzung der Stelle sei an den politischen Gremien der Stadt vorbei gelaufen, monierte die Fraktionschefin der Grünen.“

    Bei der Besetzung der Stelle muss es an den politischen Gremien vorbei laufen, da bei Beamten nur Eignung, Befähigung und Leistung zählen dürfen. Politische Einflussnahme ist hier verboten, auch wenn viele Politiker das nicht einsehen können (Ausnahme wäre ein politischr Beamter, z. B. ein Staatssekretär).

    Lässt tiefe Blicke auf das Demokratieverständnis unserer Politiker zu!

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