Donnerstag, 20. Juli 2017

Feuerwehr Berlin bleibt ohne Jetskis

6. Juli 2015 von  

Berlin – Die Feuerwehr Berlin überlegte Jetskis in der Wasserrettung einzusetzen. Die Möglichkeiten wurden geprüft, aber es sei deutlich geworden, dass Jetskis gegenüber Rettungs- und Mehrzweckbooten eine Reihe von Nachteilen hätten, teilte die „Berliner Zeitung“ mit. Weder ein Taucheinsatz, noch sonstige Einsätze aus der technischen Hilfe oder ein Patiententransport könnten mit den Jetskis sinnvoll abgearbeitet werden. Zwar würden sie als Ergänzung zu den vorhandenen Wasserrettungsmitteln taugen. Dafür wären sie aber in der Beschaffung und im Unterhalt zu teuer.

Artikel: „Berliner Feuerwehr verzichtet auf Jetskis“ (5. Juli 2015, Berliner Zeitung)

Kommentare

1 Kommentar zu “Feuerwehr Berlin bleibt ohne Jetskis”
  1. Beim RWC (Rescue Water Craft) handelt es sich bestimmt NICHT um ein Spassboot. Als Bootshersteller seit nunmehr 23 Jahren für den behördlichen Bereich und Schiffbauingenieur kann ich feststellen, dass sowohl im Flachwasserbereich als auch bei starken Wind- und Strömungsverhältnissen erhebliche Vorteile beim RWC liegen. Auch über den ins Spiel gebrachten und abgewerteten Geschwindigkeitsvorteil (hier reden wir bitte über die gesamte Rüstzeit bis zur erfolgreichen Rettung) sprechen direkte Vergleiche eine andere Sprache. Im Übrigen wurde diese Art Jetboot vor vielen Jahren in Amerika gerade für Rettungseinsätze entwickelt und haben sich nicht nur dort sondern auch in Europa bewährt. Leider ist durch den sorglosen Umgang mit dem daraus entwickelten PWC (Personnel Water Craft) das Image stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Gerade deshalb werden Besatzungen von RWCs in modular aufgebauten Schulungen für Ihren Einsatz in Deutschland durch den Hersteller geschult und zertifiziert.

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