Freitag, 9. Dezember 2016

Feuerwehr beleidigt: Geldstrafe für Anwohner

27. Januar 2015 von  

Waren (MV) – Seine Beleidigungen gegenüber Feuerwehrleuten kommen einen Mann aus Mecklenburg-Vorpommern teuer zu stehen. Der Mann hatte die Einsatzkräfte während eines Rettungseinsatzes beschimpft und beleidigt. Der Grund: Einsatzfahrzeuge blockierten seine Grundstückszufahrt. Wie der „Nordkurier“ berichtet, soll der Anwohner die Feuerwehrleute als „unterbemittelt“ und „Idioten“ beschimpft haben. Die Feuerwehr ließ sich das nicht gefallen und erstattete Anzeige. Das Amtsgericht Waren verurteilte den 52-Jährigen zu einer Geldstrafe von 400 Euro. In seiner Urteilsbegründung wies der Richter darauf hin, dass die Feuerwehr in einem solchen Fall wichtigere Dinge zu tun habe, als die Fahrzeuge im Sinne Unbeteiligter abzustellen.

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Artikel: „Geldstrafe wegen Beleidigung der Feuerwehr“ (Nordkurier, 27. Januar 2015)

Kommentare

10 Kommentare zu “Feuerwehr beleidigt: Geldstrafe für Anwohner”
  1. Frigo sagt:

    Richtig so!
    Allerdings hätte die Strafe auch ein wenig höher ausfallen können.
    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Frigo

  2. Knut sagt:

    Super das PAROLI geboten wird.
    Die Strafe ist viel zu gering,
    1000€ wäre angemessen.
    Hätte er auch so reagiert wenn bei Ihm
    etwas gewesen wäre, ich glaube nicht.
    Mit Kameradschaftlichen Grüßen
    OBM Knut

  3. Volker J. Müller sagt:

    Ich frage mich, ob der Anwohner auch ausfallend geworden wäre, wenn SEIN Anwesen betroffen gewesen wäre…? Sein Verhalten macht sich aber langsam leider im ganzen Land breit. Ist dieser Egoismus eine Folge unseres Wohlstandes? Mit nachdenklichen Grüßen
    Volker J. Müller

  4. Lothar Zimmer sagt:

    Eine gute Entscheidung vom Amtsgericht, der Schutz unserer ehrenamtlichen Helfer sollte uns wichtig sein und deshalb begrüße ich dieses Urteil.
    L. Zimmer (SGL Ordnungsamt)

  5. Mr X sagt:

    Armes Deutschland

  6. Ludger sagt:

    Unverständlich
    Völlig unverständlich.
    Der Richter scheint wohl noch nie einen Feuerwehreinsatz miterlebt zu haben.
    Mein Eindruck bei der lokalen Wehr:
    78 Mann vor Ort – keiner löscht richtig.
    Bloß Kommentare löschen, das kann das Feuerwehrmagazin gut.
    Und das, was der da gesagt haben soll denken gewiss viele über viele Feuerwehrleute.
    Das sollte man eher als freie Meinungsäußerung hinstellen.
    Was der Justiz bestimmt verborgen geblieben ist:
    Neben den wenigen Kameraden an der Front, die hoffentlich wirklich was getan haben,
    gibt es hinten immer viele, die gerade nichts zu tun haben.
    Und auf den Fahrzeugen sitzt der Maschinist, der ist extra dafür da, das Fahrzeug wegzusetzen, wenn z. B. gerade mal die Drehleiter durch muß.
    Ich hab auch schon mal erlebt, wie die Polizei die Feuerwehr aufgefordert hat, Ihr Fahrzeug wegzusetzen. Ja … gleich … meinte der Einsatzleiter.
    Vielleicht sollte die Feuerwehr mal mehr auf Ihren Kolateralschaden achten.

  7. Timmy112 sagt:

    @ludger
    Die Feuerwehr geniest einen sehr guten Ruf, zu Recht.
    Sie haben ja wohl schonmal einen Feuerwehreinsatz erlebt, dann
    wissen sie auch dass das gesamte System Feuerwehr auf Ehrenamt beruht.
    die deutschen feuerwehren haben schon jetzt personalnot und die, die noch da sind können auch eifach aufhören, dann kommt halt keiner.
    Freiwillig, neben Beruf und Familie rund um die uhr einsatzbereit und sich auch noch von Leuten wie ihnen blöd anmachen lassen? Nein, danke.
    Machen sie mal ein Praktikum bei einer 24h-schicht bei einer der wenigen BFs mit und sagen sie danach, die Feuerwehr hat keine Ahnung, was sie tut.

  8. Jonas Kilian sagt:

    Die strafe ist viel zu gering.

  9. John sagt:

    @Ludger

    Ich wünsche es eig. keinem aber, Ihnen schon! Einen Brand in Ihrem Haus, oder dergleichen und dann sollen sich die Einsatzkräfte lieber darum kümmern, dass Ihre Fahrzeuge richtig stehen. Anstatt größeren Schaden zu verhindern. Sie können ihre Familie dann ja selber aus dem brennenden Haus retten, was eig. die Feuerwehr übernimmt die noch nicht einmal dafür ein Dank von Ihnen bekommen würde, dafür das sie Ihr leben auf Spiel setzten und selber eig. Familie hätten.

  10. Achim Möller sagt:

    @ Ludger

    Wenn Sie der Meinung sind, weiter über die ehrenamtlichen Helfer herziehen zu müssen, machen Sie das. Wir kennen das und stecken das weg.
    Und sollten Sie oder Ihre Familie einmal Hilfe nötig haben, auch kein Problem.
    Wir kommen trotz der Beschimpfungen und Lästerei, wir machen diesen Job nämlich aus Überzeugung, ohne Ansehen von Hautfarbe, Geschlecht, religiöser, politischer oder sonstiger Ausrichtung.
    Dafür sind wir da!

Kommentare

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