Feuermelder funktionierte nicht mehr

Argenbühl (BW) – Vor wenigen Tagen starben beim Brand eines Bauernhofes bei Argenbühl (Kreis Ravensburg) zwei Kinder. Der Vater war, um Hilfe zu holen, mit einem Trecker zwei Kilometer weit ins nächste Dorf gefahren. Wie die “Südwest Presse” jetzt berichtet, hatte er dort vergeblich versucht, einen Feuermelder zu aktivieren. Was der Mann nicht wusste: Das Gerät ist schon vor Jahren deaktiviert worden. Jetzt kommt die Frage auf, warum die stillgelegten Feuermelder, die vor Jahren in vielen Gemeinden Standard waren, nicht abgebaut werden.

Artikel: “Feuermelder ohne Alarm – Debatte nach Brand im Allgäu” (Südwest Presse, 19.10.2011)

2 Kommentare zu “Feuermelder funktionierte nicht mehr”
  1. Die Aussage des ansosnten sehr rührigen Bürgermeisters ist entlarvend – “dafür gab es keinen Erlass”. Denkt denn in der Verwaltung niemand mehr selbständig? Wird nur noch getan was irgendeine übergeordnete Stelle explizit anordnet? Ist sich niemand mehr bewusst, was sein eigenes Tun ode auch Nicht-Tun für Folgen hat? In diesem konkreten Fall hätten sicherlich die zwei Leben leider auch durch einen noch funktionierenden Melder nicht gerettet werden können. Aber man mag sich nur einmal die Verzweiflung eines Hilfesuchenden voorstellen, wenn er im Notfall vor so einem “Melder” steht und nichts passiert. Und selbst in Zeiten des Handys sollten wir usn alternative Alarmierungswege offen halten. Denn nicht immer ahben wir ein handy zur Hand oder funktioniert es auch.

  2. Leider wird in vielen Gemeinden der Nutzen dieser “Feuermelder” unterschätzt.

    Bestes Beispiel für den Nutzen sind die alljährlichen Herbststürme.
    Da kann es durchaus vorkommen das Leistellen und Handynetz überlastet oder schlicht ausgefallen sind.
    Dann kann man nur hoffen das nächstgelegene “Melder” noch funktioniert.

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