Dienstag, 6. Dezember 2016

Einsatzfahrtunfall vor Gericht: Vergleich

12. September 2014 von  

Velten (BB) – Die Verhandlung über einen Unfall mit einem Feuerwehrfahrzeug der Feuerwehr Velten (Kreis Oberhavel) endete am Donnerstag vor dem Landgericht Neuruppin mit einem Vergleich.  Der Unfall hatte sich im April 2011 ereignet. Auf einer Kreuzung war das Feuerwehrfahrzeug, das auf dem Weg zu einem Einsatz war, mit einem Pkw kollidiert. Der Pkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen, es entstand ein Schaden von rund 13.000 Euro. Der Pkw-Fahrer gab laut eines Berichtes der „Märkischen Onlinezeitung“ an, dass das Feuerwehrfahrzeug ungebremst und mit rund 70 km/h bei „Rot“ in die Kreuzung eingefahren sei. Er verklagte den Kreis Oberhavel. Eine Zeugin bestätigte eine hohe Geschwindigkeit des Feuerwehrfahrzeuges. In dem ausgehandelten Vergleich räumte der Pkw-Fahrer allerdings eine Mitschuld an dem Unfall ein. Er erhält vom Landkreis eine Zahlung von über 8.000 Euro.

Artikel: „Veltener Feuerwehr verklagt“ (Märkische Onlinezeitung, 11. September 2014)

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Kommentare

1 Kommentar zu “Einsatzfahrtunfall vor Gericht: Vergleich”
  1. Karl Sion sagt:

    Dieses Urteil und dieser Unfall sollte die Fahrer von Feuerwehrfahrzeugen nachdenklich machen.
    Was nutz die schnellste Fahrt, wenn die Einsatzgruppe nicht am Ziel ankommt. Außerdem schadet
    unvorsichtiges schnelles Fahren dem Ansehen der Feuerwehr.

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