Samstag, 10. Dezember 2016

Einsatz von Rettungsgeräten untersagt

20. Februar 2014 von  

Fensterbach (BY) – Ärger bei der der Freiwilligen Feuerwehr Wolfring in der Gemeinde Fensterbach (Kreis Schwandorf): Die Feuerwehr darf nach einem Gemeinderatsbeschluss ihren hydraulischen Rettungssatz nicht bei Ernstfällen einsetzen – ebenso ihren Defibrillator. Hintergrund, so berichtetet es das „Wochenblatt“: Das Gerät war 1999 nur für Übungszwecke von der Feuerwehr selbst beschafft worden. In der Gemeinde steht ein offiziell beschaffter Rettungssatz zur Verfügung – und nur der kann und soll von der neuen Integrierten Leitstelle Amberg alarmiert werden.

Artikel: „Feuerwehr darf Rettungsgeräte nicht mehr einsetzen“ (Wochenblatt, 20. Februar 2014)

Kommentare

48 Kommentare zu “Einsatz von Rettungsgeräten untersagt”
  1. Marc sagt:

    Warum soll ein funktionierender Rettungssatz nicht eingesetzt werden? Wenn das Gerät geprüft und gewartet ist, spricht doch nichts dagegen, oder? Genauso das AED-gerät, was leben retten kann und soll.

    oder fühlen sich da irgendwelche entscheider übergangen etc. ?

    Meiner meinung nach eine Provinzposse, die so nicht stattfinden darf.

  2. Fabio Pache sagt:

    Na klar,
    und wenns schief geht und menschenleben in gefahr sind bzw. menschen nicht gerettet werden können aufgrund solcher HIRNRISSIGER beschlüsse dann ist der kleine Feuerwehrmann schuld… so ein MIST.
    was ist nicht tragbar.
    wem sowas einfällt der sollte mal in die lage des opfers kommen.!!!

  3. Tobias sagt:

    Ja ja so ist das und wenn die Freiwilligen Feuerwehren in 2 Jahren noch nicht abgeschaft sind sitzen wir neben der Einsatzstelle trinken Kaffee und spielen Karten weil wir nichts mehr dürfen oder die Gerätschaft fehlt und selbst dann merken die Leute immer noch nicht wo der Fehler ist und die Kammeranden/inen müssen es wieder ausbaden^^
    Gut das die plitiker keine Ahnung ahben was sie machen, anrichten und worüber sie da eigentlich bestimmen. Aber wenn sie dann mal betroffen sind ist das geblärre groß.

  4. Michael sagt:

    Kopfschütteln…… weiss nicht was ich sagen soll, geht es hier um Kinderspielzeug, oder um ein Rettungsgerät, zur Rettung von Menschenleben ??????

    Mir fehlen die Worte und das im Jahr 2014.

  5. Senfdazu sagt:

    Michael Mues hat es auf den Punkt gebracht.
    Das Gerät muß, wenn es im Einsatzdienst steht, gewartet werden. Und die Kosten sind nicht unerheblich. Wer’s nicht glaubt, einfach mal nachfragen bei der Gemeinde, FTZ, evtl. Unfallkasse.
    Zudem: Steht das Gerät im Bedarfsplan ? Wenn nicht, gibt’s auch kein Geld vom Brandschutzträger für die Wartung. Fertig !!

    Wir könnten uns alle, „zu Übungszwecken“ ein HLF 20 hinstellen … , aber nur für „Übungszwecke ? Macht das Sinn ?? Wenn der Brandschutzbedarfsplan nun mal nur ein TSF, TSF-W oder MLF vorsieht, dann hab‘ ich halt nicht mehr, aber ich muß dieses Gerät 100% einsetzen können.
    Wenn dann der Hilfeleistungsatz von außerhalb an eine Einsatzstelle in meinem Beritt kommt, sollte mit dieser Feuerwehr ZUSAMMEN geübt werden. Es gibt genug an einer Unfallstelle zu tun, bevor Schere und Spreizer eingesetzt werden können. Diese Aufgaben kann, oder müßen, auch von einer „TSF- Feuerwehr“ übernommen werden. Hierfür sollten Geräte, zB. für das Glasmanagement, beschafft werden.
    Die Kameraden mit Rettungssatz und vor allem, die Unfallopfer werden es danken.

  6. Was für ein mist sagt:

    Was soll das denn für ein schrott sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  7. Werner Engelfried sagt:

    Unglaublich was fuer eine Gemeindeverwaltung ,hoffentlich passiert nich etwas furchtbares dass die Staatsanwaltschaft eingeschaltet weden muss. Wer dann wohl den Schwarzen Peter bekommt ein heisses Eisen dieser fall….

  8. Sueder80 sagt:

    Ist doch ganz einfach:
    Die Feuerwehr oder der Feuerwehrverein hat mit seinem eigenen Geld vor 15 Jahren einen Rettungssatz gekauft. Dieser muss auch irgendwann wieder ersetzt werden weil zu alt und/oder für heutige verhältnisse zu Leistungsschwach.
    Wenn das Fahrzeug mit diesem Rettungssatz jetzt offiziel in der AAO auftaucht bedeutet dies das er vom Bedarfsplan her auch erforderlich ist.
    Wenn der Feuerwehrverein aber kein Geld mehr dafür hat ist die Gemeinde unter zugzwang und muss ein neue Gerät finanzieren.
    Ich frag mich allerdings ernsthaft warum eine Ortswehr mit 7 echten Einsätzen im Jahr unbedingt einen Hydraulischen Rettungssatz benötigt.

  9. Hubert sagt:

    Also ich muss mich schon wundern liebe Feuerwehrkameraden,denkt ihr nicht mit beim lesen oder was ist los? 1. Der Rettungssatz wurde 1999 nur für Übungszwecke gekauft,ebenso der Defi.2. Die Gemeinde stellt einen neuen Rettungssatz zur freien Verfügung,also was hindert die Feuerwehrkameraden daran den neuen Rettungssatz zu verwenden. 3. Da werden Sachen in den Artikel hineininterpretiert die gar nicht darin vorkommen. Liebe Feuerwehrkameraden ihr dürft die Welt nicht immer gleich schwarz sehen,reicht schon wenn das unsere Politiker machen. Ein Feuerwehrmann hat immer eine gesunde Mischung Optimismus,um im Ernstfall helfen zu können. Ein schönes Wochende wünscht euch Feuerwehrmann Hubert Semler von der FFW-Kinding im Altmühltal.

  10. Daniel Stahl sagt:

    Zum Verständnis: Der Rettungssatz ist in Ordnung und hat alle Prüfungen bestanden. Er wurde mit Zuschüssen vom Land gekauft (nicht nur zu Übungszwecken) und bisher regelmäßig offiziell alarmiert. Einen Bedarfsplan in dieser Form gibt es nicht, nur Schätzungen des Gemeinderates über den Daumen. Den zweiten „gemeindlichen“ Rettungssatz hat die Nachbarfeuerwehr.

    Wir sind gut ausgebildet und üben mit allen unseren Geräten regelmäßig (ich bin Kreisausbilder). Dank des Vereins haben die Geräte bisher die Gemeinde nichts gekostet und werden es auch weiter nicht!

    Wenn das durchgeht, kann die Gemeinde künftig jedes unserer Normgeräte verbieten. Bisher wusste ich, wenn ein Fahrzeug mit der Bezeichnung LF8 mit Zusatzbeladung THL anfährt, hat es auch die dabei, was nach Norm drauf gehört. Wie soll man da noch Einsätze planen, wenn nicht mehr drauf sein muss, was sich gehört?

    Schön ist immer noch die politische Feigheit einer nicht öffentlichen Sitzung. Nicht einmal auf Nachfrage bekommt man eine (plausible) Begründung. Vermutlich, weil es nicht mit Vernunft erklärbar ist.

Kommentare

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