Donnerstag, 19. Januar 2017

Drehleiterbeschaffung erfordert bauliche Veränderung

2. Juni 2015 von  

Ruhla (TÜ) – Für rund 530.000 Euro hat der Wartburgkreis eine neue Drehleiter für die Feuerwehr Ruhla bestellt. Diese soll Ende 2015 geliefert werden. Wie die „Thüringische Landeszeitung“ berichtete, könnten für die Beschaffung nun nachträglich Mehrkosten von bis zu 50.000 Euro notwendig werden. Der Grund: Mit einer Höhe von 3,28 Meter passt die DLK zwar durch das Tor und in die Halle. Aufgrund der Topographie des Hofes bleiben jedoch bei der Durchfahrt nur noch wenige Zentimeter Platz. Nach Stellproben mit zwei verschiedenen Drehleitern während der Beschaffungsphase strebt die Feuerwehr eine bauliche Veränderung an, um mögliche Schäden am Fahrzeug zu verhindern. „Wir möchten mit einer leichten Abtragung des Bodens der Gefahr vorbeugen das die Leiter im Anfahren wippen könnte und es somit zu einigen Kratzspuren kommen könnte. Laut Architekt ist es notwendig den kompletten derzeitigen Boden heraus zunehmen. Unterirdische Leitungen müssten tiefer gelegt werden“, berichtet Stadtbrandmeister Marcel Kroh. Aufgrund der Höhe der veranschlagten Kosten wird auch über andere bauliche Veränderungen nachgedacht. 

Artikel: „Feuerwehr Ruhla: Ein paar Zentimeter machen Drehleiter richtig teuer“ (29. Mai 2015, Thüringische Landeszeitung)

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Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas Weege

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Thomas Weege

Kommentare

3 Kommentare zu “Drehleiterbeschaffung erfordert bauliche Veränderung”
  1. Andreas Weinberg sagt:

    Hmm… Verstehe ich nicht. Wenn die Halle höher liegt, als die Einfahrt, dann ist doch der Leiterpark im Tor nicht höher??? Hinter dem Tor, in der Halle vielleicht.
    Denn wenn die Hinterachse auf die Halle fährt, dann ist der Leiterpark ja schon drin, in der Halle. Und die DLK kann im Tor gar nicht höher werden, als sie schon ist.
    Wäre die Auffahrt vor dem Tor höher als der Hallenboden, dann macht das Sinn. Aber so wie derzeit beschrieben, auch im Link, ist es unsinnig.

  2. Thomas Krause sagt:

    Im Grunde hat Andreas Weinberg recht. Könnte aber eine knappe Nummer werden. Zumal der Leiterpark ja auch nicht star ist, sondern in gewissen Grenzen schwingt. Ist bei den Nachbarwehren nicht eine ähnliches Fahrzeug schon vorhanden, mit dem man mal vorsichtig testen könnte ob die Kiste da nicht rein passt? Will hier aber nicht klugscheissern… 🙂

  3. Spritzenführer sagt:

    Moin,
    für das hintere Ende mag das ja klappen – aber vorne wird’s schwierig. Die Vorderachse hat ja das Hallenniveau und die Leiterspitze ist noch draußen 😉

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