Donnerstag, 8. Dezember 2016

Disziplinarverfahren gegen Feuerwehrleute eingeleitet

26. November 2014 von  

Bünde (NW) – Offener Konflikt zwischen der Feuerwehr und dem Bürgermeister der Stadt Bünde (Kreis Herford): Nach einem Bericht der Zeitung „Neue Westfälische“ hat der Bürgermeister ein Disziplinarverfahren gegen hauptamtliche Kräfte der Feuerwehr Bünde eingeleitet. Der Hintergrund: Die Feuerwehr hatte sich für eine Aufstockung des hauptamtlichen Personals stark gemacht. Dabei war vor einer entsprechenden Ratsentscheidung nicht nur ein „Trauermarsch“ als Demonstration durchgeführt worden, sondern auch eine „Traueranzeige“ als Flyer gedruckt und als Anzeige in einer Zeitung veröffentlicht worden. Die Formulierung der Anzeige ging dem Bürgermeister offenbar zu weit. Die Erhöhung des Personalbestandes war vom Stadtrat schließlich abgelehnt worden.

Ähnliche Artikel zum Thema:

Kommentare

7 Kommentare zu “Disziplinarverfahren gegen Feuerwehrleute eingeleitet”
  1. Armin Hafner sagt:

    Sollte der Bürgermeister damit durchkommen dann macht er sich Lächerlich!!
    Er schwächt damit die komplette Feuerwehr. Da brauch sich der Bürgermeister nicht wundern wenn die Feuerwehr nicht genug Leute hat um Einsätze zu Fahren.
    Er sollte das sich ganz genau Üerlegen was er da Anstellt.

  2. AK sagt:

    Ich kann die Kameraden sehr gut verstehen!Viele Wachen sind notorisch unterbesetzt. Es geht ja hier um das Leben der Kollegen-bei Unterbesetzung ist es unmöglich, den vorgeschriebenen Sicherheitstrupp bereitzustellen. Wer weiß, wann die FF in welcher Stärke nachrücken kann…Die Kollegen sollten alle ihre Möglichkeiten ausschöpfen können und dürfen.

  3. JD sagt:

    Absolut lächerlich… Leute aus anderen Berufsständen, die weit mehr verdienen, dürfen Briefe veröffentlichen, in denen sie darlegen warum sie für ihre tollen Leistungen noch mehr verdienen sollten… Diese Menschen, Feuerwehr wie Rettungsdienst, opfern ihren Alltag für die Leben der Menschen. Außenstehende haben keine Ahnung wieviel Überstunden gemacht werden, wenn jemand ausfällt zu einem Lohn, für den andere nicht einmal aufstehen würden, Tag wie auch Nacht. Was wohl der Bürgermeister sagen würde, wenn’s bei ihm brennt, aber niemand kommt?

  4. Wolle sagt:

    Wir haben keine Ahnung von dem Thema, also will ich nicht urteilen:
    1. Warum sollten mehr Hauptamtliche her?
    2. Warum wurde dieser Antrag abgelehnt?

    Dies ist schließlich der Fixpunkt, um den sich hier alles dreht oder?

  5. firefighter sagt:

    Wenn ich das alles so lese, müssten jetzt ja alle dort sterben, verbrennen und und, da ja scheinbar nur die hauptamtlichen Kräfte etwas leisten.
    Das die sauer sind, ist ja ok. Aber 1. Sind sie mit der Aktion einfach zu weit gegangen und 2. Sorgen sie jetzt dafür, dass das Ehrenamt in den Dreck gezogen wird.
    Was ist denn mit den freiwilligen Kräften? Die taugen nichts oder können nichts?? Da kann man nur den Kopf schütteln!!
    Dieser Konflikt hätte anders geklärt werden können. Warum hat man die freiwilligen Kräfte nicht zb einbezogen um einen Übergang zu schaffen?

    Sauer…. Ok…..Entäuschung…. Ok, aber dieser scheinbar erfolgte Trauermarsch ist in meinen Augen echt eine Spur zu heftig.
    Die Fehler existieren sicher auf beiden Seiten, das sollte man nicht vergessen!!!!

  6. Jörn sagt:

    @Wolle: Also, laut „Neuer Westfälischen“ vom 24.11. ging es darum, dass insbesondere im Rettungsdienst der Feuerwehr zu viele Überstunden angehäuft worden seien – und da diese nicht abgebaut werden könnten, sollten bis zu 6 neue Hauptamtliche eingestellt werden. Das aber wurde aus finanziellen Gründen abgelehnt – obwohl man das grundlegende Problem erkannt hatte!!!

  7. Stefan sagt:

    Wie immer, mal wieder das schöne Thema Geld.
    Liebe Bürgermeister Geld ist sicherlich nichts wert gegenüber Menschenleben!

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!