Samstag, 25. März 2017

Digital-Visier im Einsatz: Feuerwehrmann der Zukunft

26. Mai 2016 von  

Lausanne (Schweiz) – Moderne Technologien können auch dem Feuerwehrmann im Einsatz helfen. Zwei Forscher aus Lausanne arbeiten gegenwärtig an einem speziellen Schutzvisier, das die Einsatzkräfte mit Informationen versorgen soll. Wie der „Tages-Anzeiger“ schreibt, soll auf dem Visier ein transparenter Bildschirm aufgebracht. Damit können beispielsweise Infrarotaufnahmen der Umgebung von einer kleinen Helmkamera eingeblendet werden. „Augmented Reality“ nennt sich die Technik. Einer der Vorteile wäre, dass der Feuerwehrmann auf eine Wärmebildkamera verzichten kann und somit die Hände frei hat. Bisher arbeiten die Forscher an einem Brillen-Prototyp, der zusammen mit Feuerwehrleuten aus dem Kanton Waadt getestet wird. Die ersten Tests verlaufen vielversprechend.

Hier geht’s zum Orginalbeitrag: „Eine Robocop-Brille für die Feuerwehr“ (25. Mai 2016, Tages-Anzeiger)

Kommentare

1 Kommentar zu “Digital-Visier im Einsatz: Feuerwehrmann der Zukunft”
  1. Hallo,

    whow… da hat man es doch tatsächlich mal wieder geschafft, fast 20 Jahre alte Ideen als neu und innovativ auszugraben… (Helme mit integrierter WBK gibts für den Bereich Offshore-Industrie ungefähr so lang, die kosteten damals allerdings ein Vermögen, ca. 60.000 brit. Pfund…)
    Die Forderungen nach entsprechender Technik gibts auch schon mehr als 10 Jahre für die Feuerwehren, die Probleme damit sind aber nach wie vor:
    1. Haltbarkeit im Einsatz und in dessen Nachbehandlung (also z.B. Reinigung, Dekon)
    2. Ausrüstung nicht nur eines FA, sondern dann jeden der in den IA mit vor geht.
    3. Standhaftigkeit der Batterien über die Laufzeit und deren Folgenkosten.
    4. Bedienbarkeit und Nutzbarkeit unter Einsatzbedingungen (dazu gehört für alle Kameralösungen auch die Problematik der verschmutzten Objektive bzw. Sensoren).
    5. PSA-Diskussion (was darf mit wem wie verbunden werden…)
    6. Kosten, Kosten, Kosten, KOSTEN…..
    7. …

    Fazit:
    Schön, aber kommt m.E. frühestens in 20 Jahren …
    Bis dahin wäre es besser, wenn die aktuelle Technik ausfallstabiler, länger nutzbar, besser in der Ersatzteilversorgung und preiswerter in der Beschaffung wäre, damit JEDER Trupp mind. eine Kamera im IA mitführen kann – erst recht der bereitstehende SiTr…

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