Donnerstag, 8. Dezember 2016

Dicke Luft: Feuerwehr weigerte sich zu helfen

7. August 2014 von  

Beuernfeld (TH) – Der Hochwassereinsatz in der Region Eisenach vom Wochenanfang hat ein unschönes Nachspiel für die Feuerwehren der Gemeinde Hörselberg-Hainich. Ein Schäfer aus dem Ort Beuernfeld beschuldigt laut der Thüringischen Landeszeitung die Einsatzkräfte, dass sie ihm nicht geholfen hätten – wissentlich. Aus diesem Grund seien 20 Stück Geflügel ertrunken, darunter wertvolle Hennen. Die Kameraden lassen den Vorwurf so nicht gelten. Von alkoholisierten Betroffenen, die selbst untätig geblieben seien und die Feuerwehrleute bepöbelt hätten, ist die Rede. 

Artikel: „Hochwassereinsatz bei Eisennach: Kameraden fühlen sich von Gaffern verschaukelt“ (Thüringische Landeszeitung, 7. August 2014)

Kommentare

44 Kommentare zu “Dicke Luft: Feuerwehr weigerte sich zu helfen”
  1. Chris sagt:

    Ich muss sagen das ich schon eine ähnliche Situation hatte. Wir hatten ein Wespennest genau über das Kinderzimmerfenster. Die Wespen waren auch schon um kinderzimmer und nein nicht nur eine. Ich hatte meine kleine Tochter (6 Monate) dort in ihren bettchen gelegt als ich merkte was leider erst später war holte ich umgehend meine kleine wieder da raus und wurde 5-6 mal gestochen und musste notarztlich versorgt werden. Die antwort dee Feuerwehr: nein wir kommen wegen siwas nicht und angeblich taten die es auch nie! Da fragte man sich schon was der mist soll. Ich selber bin allergisch auf die stiche das zimmer war echt denn voll mit den Wespen. Und es kam keine Hilfe. Die Hausverwaltung rief zwar die Schädlingsbekämpfung aber selbst die kam erst tage später so das wir sogar die wohnung verlassen mußten. …

  2. Markus sagt:

    Liebe/r Chris,

    Dein Wespen / Feuerwehrproblem kann ich Dir als Führungskraft auch aus juristischer Sicht mal erklären:

    Die FW (ob beruflich oder ehrenamtlich ist egal) wird unter dem Stichwort Insekten alarmiert. Wenn ich als Einsatzleiter vor Ort bin schaue ich mir die Lage an. Dann kommt die Grauzonenentscheidung: Weg oder nicht weg machen als Feuerwehr. Zu 99% entscheide ich es nicht weg zu machen. Warum? Dies ist die Aufgabe eines Imkers, da dieses Nest umgesetzt werden muss und nicht einfach die unter naturschutz stehenden Tiere abtöten. Noch schlimmer ist es bei Hornissen, da darf die FW überhaupt nicht dran. Wenn eine FW das Nest weg macht (Tiere abtötet) und ein anderer das sieht und die FW anzeigt, wird der Einsatzleiter einen Gerichtstermin erhalten und verklagt. Und das ganz ehrlich muss sich einer der das eh „nur“ aus der Freizeit heraus macht nicht antun. Selbst wir beruflichen verweisen auf einen Imker, weil uns der juristische Stress im nachhinein (wo der Bürger garnichts von mitbekommt) zu groß ist. Also nicht immer gleich auf der Feuerwehr rumhaken sondern sich auch mal juristisch über die Einsatzmöglichkeiten der FW auseinandersetzten. Zum Abschluß: Auf das abtöten von Wespen und Hornissen oder vernichten von Bienenstämmen steht eine Strafe von 25.000€ oder höher aus. Und ein ehrenamtlicher Kamerad muss sich für so einen lapidaren Einsatz nicht seine Existenz und die seiner Familie aufs Spiel setzten. Und die Monate August und September sind jedes Jahr für ein agressives Verhalten der Tiere bekannt, da es dann kaum noch Futter gibt und diese dann umziehen oder sterben müssen. Also an alle: ein IMKER hilft. Und zuguter letzt. Es gibt in Deutschland auch das Problem der Wettbewerbsverzerrung: Heisst: Ich als Feuerwehr könnte einer Firma die Arbeit und das somit nicht verdiente wegnehmen. Das gleiche gilt auch beim Entfernen von Bäumen ausserhalb eines Unwetters oder auf einem Privatgrundstück. Dafür ist die FW nicht zuständig sondern ein Fachbetrieb. Nur bei Gefahr für den öffentlichen Verkehr (Strasse, Gehwege, Gleise usw.)

    LG

  3. Markus sagt:

    Viele vergessen hier, dass die FW für Notfälle da ist. Von 100 Einsatzstellen bei Keller Wasser sind 90 keine Einsätze für die Feuerwehr. Alles was unter 20 cm ist muss die FW nicht helfen. Und liebe Leute keine Feuerwehr verfügt über 1000 Leute und keine Feuerwehr verfügt über ein Werk wo im Sekundentakt Material hergestellt wird. Desweiteren entscheiden nicht die FWleute sonder die Einsatzleiter oder der BM oder der Stab welche Einsatzstellen prorität haben. Und ein Danke an gerade die Ehrenamtlichen wäre mal was aber der Deutsche Bürger kann nur motzen und sich wichtig machen.

  4. Leif Bürger sagt:

    Sehr geehrter Herr Andreas Becker.

    Das Unwetter am schlimmsten?, Woran machen sie das fest? Ich bezweifle das zwar aber darum geht es mir nicht.
    Wie kommen Sie darauf das die Feuerwehr bei einem Brand sich einen grill aufstellt und zuschaut? Bodenlose Frechheit solche Kommentare!!! Das wird niemals passieren, und wen die Feuerwehr an ihrem Haus bei einem vom Unwetter vol gelaufenen Keller vorbei fährt dan ist das ganz sicher keine böse Absicht außer sich haben etwas getan was Grund dazu gäbe aber selbst dan nicht.
    Die Leitstelle nimmt die Hilferufe entgegen und ordnet sie nach Dringlichkeit den werden sie an (freie/freigewordene) Mannschaften/Fahrzeugen zu und diese fahren zur Einsatz stelle die ihnen zur Abarbeitung zugewiesen ist da kommt es vor das an anderen Hilfe bedürftigen „vorbei“ gefahren wird.

    Aber lieben dank an die Verfasser jener aufmunternden Kommentare
    Ein Feuerwehrmann. ..

  5. Thomas Weyermann sagt:

    Hallo

    Also ich habe es noch nie erlebt, dass die Feuerwehr nicht geholfen hat. Ich bin selber ehrenamtlicher Feuerwehrmann. Und wir seind immer zu jeder Alarmierung ausgerückt und haben auch immer was tun können. Wir nie untätig geblieben. Auch wenn Mitbürger vor Ort ich sag mal komisch waren.

  6. Daniel sagt:

    Lieber Chris!
    Die Feuerwehr kommt auch nicht wegen ein Wespennest.Dafür ist das Umweltamt für zuständig. Vorher informieren bevor du hier sowas schreibst.

  7. Flo sagt:

    Ich bin zwar nicht bei der Feuerwehr aber beim Rettungsdienst, aber egal wo man ist man muss helfen und ich glaube sehr das diese Feuerwehr es auch gemacht hart. Und außerdem können alkoholisierte Patienten sich nicht recht entsinnen was sie sagen bzw. machen.

Kommentare

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