Defekte Hallentore hindern am Ausrücken

Handewitt (SH) – Gefangen im eigenen Feuerwehrhaus. So erging es am Montagmittag der Freiwilligen Feuerwehr Handewitt (Kreis Schleswig-Flensburg). Als die Wehr zu einem Brand einer Pfadfinder-Holzhütte ausrücken wollte, ließen sich die Hallentore der Löschfahrzeuge nicht öffnen. Auch die Notentriegelungen versagten. Lediglich das Tor vor einem Mannschaftstransportwagen (MTW) ging noch auf. Die Kameraden luden kurzerhand ein paar Handfeuerlöscher ein und fuhren mit dem MTW zum Einsatzort. Gleichzeitig ließen sie eine andere Wehr nachalarmieren. Die Ursache für den Fehler an den Hallentoren war schnell gefunden. Ein Elektriker hatte im Feuerwehrhaus kurz vor dem Alarm ein Notstromaggregat installiert. Wie das “Flensburger Tageblatt” schreibt, kam es dabei zu einem Defekt, der die Torantriebe verkehrt herum drehen ließ.

Hier geht’s zum Originalbeitrag: “Brand in Handewitt – Feuerwehr steckt im Gerätehaus fest” (Flensburger Tageblatt, 22. August 2016)

Das Feuer in Handewitt, das in einer Hütte von Pfadfindern ausgebrochen war, konnte die Feuerwehr schnell löschen. Foto: Noltemedia
Benjamin Nolte
Das Feuer in Handewitt, das in einer Hütte von Pfadfindern ausgebrochen war, konnte die Feuerwehr schnell löschen. Foto: Noltemedia

Ein Kommentar zu “Defekte Hallentore hindern am Ausrücken”
  1. Uwe Storch

    Traurig, wenn man sich nicht einmal mehr auf qualifizierte Hendwerker verlassen kann. Wäre natürlich auch nicht verkehrt gewesen, wenn jemand von der FF das Gewerk abgenommen und alles geprüft hätte…

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