Bruchpilot muss für Feuerwehreinsatz zahlen

Lauterstein (BW) – Der Pilot, der am 15. August 2016 mit seinem Ultraleichtflugzeug abstürzte und 13 Stunden in einem Baumwipfel hing (wir berichteten), wird für den Einsatz der Feuerwehr finanziell aufkommen müssen. Die Stadt Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) kam auf Grundlage des Feuerwehrgesetzes zu dieser Entscheidung, berichtet die „Südwest Presse“. Bei der aufwendigen Rettungsaktion waren zeitweise bis zu 100 Kräfte im Einsatz. Wie hoch die Summe ausfallen wird, steht allerdings noch nicht fest. Auch geht die Verwaltung nicht davon aus, dass der 59-jährige Pilot selbst die Rechnung begleichen muss. Gegenüber der Zeitung wurde vermutet, dass für solche Schadenslagen eine Versicherung bestehe. Der Einsatz der Polizei bleibt kostenlos. Auch die Bergwacht wird keine Rechnung an den Mann stellen. Sie erhält für den Einsatz von 16 Kräften pauschal 550 Euro von der Krankenkasse des Piloten.

Hier geht’s zum Orginalbeitrag: “Bruch-Pilot muss Feuerwehr-Einsatz bezahlen” (19. August 2016, Südwest Presse)

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Bruchpilot muss für Feuerwehreinsatz zahlen. Foto: Polizei

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