Donnerstag, 8. Dezember 2016

Brandschutz: PETA verklagt Landwirte

29. Dezember 2014 von  

Altenberge (NW) – In der Gemeinde Altenberge (Kreis Steinfurt) kam es kurz vor Weihnachten zu einem Großbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Trotz Großeinsatz der Feuerwehren starben mehrere Schweine in ihrem brennenden Stall. Für die Hofbesitzer war der Brand ein schwerer Schlag. Immerhin gelang es den Einsatzkräften das Wohnhaus zu halten. Doch nur kurz nachdem die Löscharbeiten beendet waren, erreichte die Landwirte die nächste Hiobsbotschaft. Wie die „Westfälischen Nachrichten“ schreiben, hat die Tierschutzorganisation Peta den Schweinebauern wegen unzureichendem Brandschutz angezeigt. Die Organisation hat die rechtlichen Schritte jedoch eingeleitet, ohne die Gegebenheiten auf dem Hof jemals direkt vor Ort gesehen zu haben. Deutschlandweit soll Peta sieben Landwirte nach Bränden auf ihren Höfen angezeigt haben, berichtet die Zeitung weiter. (Symbolfoto: Ralf Baumgarten/Die Lebensmittelwirtschaft)

Artikel: „Peta arbeitet mit fragwürdigen Mitteln gegen Landwirte“ (Westfälische Nachrichten, 23. Dezember 2014)

Schweine. Symbolfoto: Ralf Baumgarten/Die Lebensmittelwirtschaft

Kommentare

2 Kommentare zu “Brandschutz: PETA verklagt Landwirte”
  1. Matthias Fischer sagt:

    Ist Dummheit eigentlich strafbar?
    Diese PETA Typen machen sich ja auch täglich der Tierquälerei schuldig: Die essen meinem Essen das Essen weg!
    PETA kommt aus dem lateinischen und heißt übersetzt: Zu Dumm zum Jagen.

  2. Patrick sagt:

    Schade, dass die tendenziöse Berichterstattung der Quelle so unreflektiert und unkritisch fortgesetzt wird. Wenn dan als Fotoquelle noch „Die Lebensmittelwirtschaft“ angegeben ist, macht es den Bericht nicht seriöser. Immerhin ist die „Berichterstattung“ tauglich als Aufreger für die Quoten-Echauffierer. Folgerichtig echauffiert sich dann ja auch Herr Fischer ganz brav. Journalistisch wird’s aber doch erst mit einer Gegenüberstellung der Darstellungen beider Parteien interessant. Dass die Klage, wenn sie denn hauptsächlich des Symbolgehalts wegen erhoben wurde, mit hoher Wahrscheinlichkeit eingestellt wird, wird auch mit keinem Wort erwähnt. So langsam ist man hier also auf dem ‚journalistischen‘ Niveau von Hobbyprojekten wie retter.tv angekommen.

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