Dienstag, 17. Januar 2017

Autofahrer wegen Nötigung eines Feuerwehrmanns verurteilt

1. April 2016 von  

Landsberg am Lech (BY) – Vor Gericht musste sich ein 81-jähriger Autofahrer aus Dießen wegen vorsätzlichen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung verantworten. Im Mai 2015 hatte er einen Feuerwehrmann, der im Rahmen eines Festes eine Straßensperrung vornahm, mehrere Meter mit seinem Auto vor sich hergeschoben. Als weitere Feuerwehrkräfte dazu kamen, hatte er diese beleidigt und beschimpft. Der Angeklagte zeigt sich in der Verhandlung uneinsichtig und stritt eine Schuld ab. Der zuständige Richter verhängte am Ende der Verhandlung sieben Monate Haft, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden. Darüber hinaus trägt der 81-Jährige die Kosten des Verfahrens und muss 2.500 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen. Sein Führerschein wurde bereits im August 2015 eingezogen und für weitere sieben Monate einbehalten.

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Hier geht’s zum Orginalbeitrag: „81-Jähriger fährt Feuerwehrmann fasst um“ (19. März 2016, Augsburger Allgemeine)

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Kommentare

3 Kommentare zu “Autofahrer wegen Nötigung eines Feuerwehrmanns verurteilt”
  1. Dennis sagt:

    Und das hat er sich auch verdient.

  2. Micha sagt:

    Schlimm ist nicht nur das er so uneinsichtig war, sondern auch das er seinen Führerschein wiederbekommt. Sieben Monate ist doch gar nichts.

  3. Lars sagt:

    @Micha Nein. Nach einem gerichtlichen Führerscheinentzug wird durch die jeweilige Fahrerlaubnisbehörde vor der Wiedererteilung grundsätzlich eine MPU angeordnet. Man kann also davon ausgehen dass er in diesem Leben nicht mehr legal fahren wird.

Kommentare

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