Montag, 21. August 2017

Auf einen GAU nicht vorbereitet

16. März 2011 von  

Bremen – Aufgrund der Nuklear-Katastrophe in Japan hat sich der in Bremen erscheinende „Weser-Kurier“ die Frage gestellt: Was passiert, wenn es in einem der umliegenden Kernkraftwerke zum GAU kommt? Schließlich ist die Hansestadt von sechs Atommeilern umgeben. Das ernüchternde Fazit fasste die Redakteurin in der Überschrift zusammen: „Auf einen GAU ist Bremen nicht vorbereitet“.

Artikel: „Auf einen GAU ist Bremen nicht vorbereitet“ (Weser-Kurier, 16.03.2011)

Kommentare

5 Kommentare zu “Auf einen GAU nicht vorbereitet”
  1. Frank sagt:

    Jahrelang wurde dieses Thema einfach unter den Tisch gekehrt und jetzt wo der Super GAU in Japan kurz bevor steht kommen Sie alle aus Ihren Löcher hervorgekrochen und müssen Ihren Senf dazu abgeben. Warum muss denn immer erst etwas passieren, bevor man sich um das eigentliche Problem kümmert?

  2. Peter Müller sagt:

    Strahlenschutz ist für viele ein Wort mit sieben Siegeln. Da geht man nicht gerne ran. Jetzt natürlich ein gefundenes Fressen für alle Kernkraft-Gegner.
    Aber so einfach kann man es sich auch nicht machen! Einfach abschalten.
    Wenn man sich mit Strahlenschutz befasst, sieht man alles von zwei Seiten.
    Naja, ist halt nicht jedermanns Ding

  3. Peter Lamaack sagt:

    Weil es Geld kostet in etwas zu investieren, was es ja angeblich nie bei uns geben könnte.
    Die grösste diesbezügliche Lüge hat jeder Helfer doch schon einmal von seinen gewählten PolitikerInnen nach einem beliebigen Schadenszenario gehört:
    „Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt“.

  4. Jörn Wartenberg-Fischer sagt:

    Wozu Atomkraft, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose ! Egal um was es geht, ich bin dagegen.
    Mit der Massgabe , es kann nicht passieren was nicht sein darf, reden sich unsere Politiker immer schnell aus der Verantwortung.
    Ob es geeignete Schutzmassnahmen zum Schutz vor Hochwasser oder einem Reaktorunfall, oder noch schlimmer einem terroristischen Anschlag mit biologischen oder chemischen Stoffen, oder gar mit Abfall aus der Kerntechnik, im Endkonses kostet das Geld, und dort hört ja bekanntlich die Freunschaft auf.
    Wenn es darum geht die sogenannte humanitäre Hilfe, egal wo in der Welt, mit der Gieskanne zu verschütten, damit nirgens was richtig ankommt, spart man THW, Katastophenschutz und Feuerwehren zu Tode.
    Alles soll im freiwilligen Dienst, und natürlich unentgeldlich geleistet werden, und selbst bei der Technik und Ausrüstung wird nicht Notwendig sondern in erster Hinsicht billig gekauft.
    Die Medien ergötzen sich mit Sondersendungen und Extrablättern, um Einschaltquoten oder Auflagerekorde zu erhaschen, und gewisse politische Parteien, die es ja schon immer gewust und gesagt haben, werben jetzt als Retter der Welt um Wählergunst.
    Wen interesiert denn das Thema eigentlich ? Das wir im hochmodernen Deutschalnd mit unsere Katastrophenabwehrplänen schon bald am Ende sind, wissen leider nur die Fachleute, und die dürfen es nicht sagen.
    Panik, und die entsteht, bei einem Störfall auf jeden Fall, ist wohl kaum in geordnete Bahnen zu lenken.
    Einzig und allein die Erhöhung der Sicherheit, um den sogenannten GAU, nur noch in die Größen der Wahrscheinlichkeitsrechnung zu verbannen, ist das Richtige. Allein das Abschalten aller Atommeiler bringt eine Menge Probleme, wie Abklingen, Kontrolle bis hin zur Endlagerung mit sich. Ach ein abgeschaltetes AKW birgt ein Restrisiko, und eine lange Nachsorge mit sich.
    Und wie wollen wir dieses Risikopotential händeln, allein Proteste verringern weder Strahlung noch das Restrisiko eines GAU.
    Das Rettungsdienste, Feierwehren und THW bereits bei einem Eisenbahnunglücken oder der Panik in einem Fussballstadion schnell an Ihre Grenzen stossen, weiss jeder , oder will es nicht wissen.
    Sicherheit kostet nun mal Geld, und solang des Bund und Kommunen nicht inverstieren wollen, werden alle Katastrophenabwehr-Pläne ein mehr oder minderwertiges Flickwerk bleiben.

  5. Die Feuerwehrleute sind die ersten, die bei Atomunfällen den Kopf hinhalten. Wieviel sind in Tschernobyl gestorben und sterben langfristig noch an Krebs? Wieviel werden nun in Japan verheizt? Wie fühlt sich ein Einsatz an, der tödlich enden MUSS, den man aber für Familie und Freunde fährt? Während die Bosse in die Mikrophone säuseln? Wenn wie jetzt in Japan überall Hilfe nötig wäre und statt der Bevölkerung zu helfen muss man diese durchdrehenden Reaktoren kühlen.
    Wie wärs mit einer weltweiten Initiative „NOSFERATU“. NO Sacrifice of FiREmen for ATomic Urgencies!

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