TÜV prüft Digitalfunk

Essen/Hannover – Beim Aufbau des digitalen Funknetzes für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste (BOS) unterstützt der TÜV Nord das Land Baden-Württemberg. Es wird geprüft, ob bei der Infrastruktur der Standorte alle Vorgaben des Bundes eingehalten werden, das gilt auch für länderspezifische Standards.

Symbolfoto Funkmast. Foto: TÜV Nord“Wir freuen uns, dass wir das Projekt unterstützen können”, sagt Dirk Giesing von TÜV Nord Systems. Das Unternehmen befasst sich seit acht Jahren mit der Sicherheit von Funknetzstandorten. “Mit unserer Arbeit ist Baden-Württemberg in der Lage, gegenüber dem Bund das Einhalten der Standards nachzuweisen”, so Giesing weiter.

Zwei große Bereiche umfasst die Arbeit der TÜV Nord Gruppe: Sowohl Prozesse als auch Standorte werden geprüft und zertifiziert. Bei der Prozesszertifzierung wird ermittelt, ob alle Vorgaben der Bundesanstalt für den Digitalfunk (BDBOS) eingehalten werden. Darüber hinaus müssen auch länderspezifische Standards beachtet werden. Diese Vorgaben müssen in die Standortprüfung eingehen.

Außerdem wird geprüft, ob sich auch Änderungen der Vorgaben von BDBOS in Prüfungen niederschlagen. Am Ende steht ein Prüfbericht von TÜViT und bei Erfolg das Zertifikat TÜViT Trusted Process. “Mit diesem komplexen Verfahren stellen wir sicher, dass alle Standorte in Baden-Württemberg einheitlich nach ganz genau prüfbaren Kriterien sicher für alle kommenden Aufgaben gerüstet sind“, sagt Giesing.

Das Funknetz soll in Baden-Württemberg Ende 2012 die bislang bestehenden Analogfunknetze ablösen.

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