Samstag, 27. Mai 2017

Zwei Polizeibeamte sterben in brennendem Streifenwagen

2. Juli 2015 von  

Bielefeld (NW) – Am frühen Donnerstagmorgen ereignete sich auf der Autobahn A 44 in Richtung Dortmund ein schwerer Verkehrsunfall. In Höhe der Anschlussstelle Lichtenau (Kreis Paderborn) fuhr ein Lkw auf einen Streifenwagen auf. Die zwei darin befindlichen Polizeibeamten kamen dabei ums Leben.

Die Streifenwagenbesatzung hielt auf dem Standstreifen, um eine weitere Polizeistreife bei der Kontrolle eines verdächtigen Fahrzeugs zu unterstützen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 34-jähriger Lkw-Fahrer auf den Wagen auf. Durch die Kollision geriet der Streifenwagen in Brand. Ersthelfer versuchten erfolglos, die 46-jährige Polizeibeamtin und den 51-jährigen Polizeibeamten aus dem Fahrzeug zu retten. Die beiden Polizisen starben am Unfallort.

Polizei. Symbolfoto: Thomas Weege

Polizei. Symbolfoto: Thomas Weege

Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Die Polizei gibt an, dass ein Drogenvortest bei dem Fahrer positiv ausfiel und ihm daraufhin eine Blutprobe abgenommen wurde. Ein Betreuungsteam der Polizei NRW kümmerte sich um die an dem Einsatz beteiligten Polizeibeamten, teilweise Kollegen der Verstorbenen.

Kommentare

3 Kommentare zu “Zwei Polizeibeamte sterben in brennendem Streifenwagen”
  1. A.Kraus sagt:

    Mein Beileid den Familien du den Kollegen der Verstorbenen!

    Für den LKW-Fahrer empfinde ich pure Verachtung! Leute, die sich unter Alkohol-oder Drogeneinfluss an das Steuer eines Fahrzeuges setzen, sind potentielle Mörder und gehören auch so bestraft: Lebenslänglich!

  2. Sven Böhm sagt:

    Mein Beileid an die Kollegen der POL und die Angehörigen der verstorbenen Beamten!
    Der Lkw-Fahrer sollte lebenslänglich hinter Gitter!!

    Sven Böhm

  3. Thomas Traub sagt:

    Mein Beileid an die Angehörigen, Freunde und Kollegen.

    Auch wenn diese Rauschmittelfahrt vor Gericht wohl als fahrlässige Tötung gelten wird. Lebenslänglich klingt in meinen Ohren für solch einen Mann symphatisch. Dann rauscht er die nächsten 20 Jahre nicht in mein Auto.

    Thomas Traub

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