Mittwoch, 26. Juli 2017

Zwei Kameraden in Salzgitter von Feiernden verprügelt

2. Januar 2017 von  

Salzgitter (NI) – In der Silvesternacht ist eine Auseinandersetzung von feiernden Partygästen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Salzgitter-Thiede eskaliert. Die FF wurde beim Ausrücken zu einem Brandeinsatz behindert. Zwei Kameraden erlitten Verletzungen durch Tritte und Schläge.

Um kurz nach Mitternacht wird die Feuerwehr Thiede zu einem Flächenbrand alarmiert. Die Freiwilligen, die sich für die Silvesterbereitschaft gemeldet haben, eilen zum Feuerwehrhaus. Auf dessen Zufahrt feiern Partygäste aus einem benachbarten Gasthaus ausgelassen den Jahreswechsel. Anstatt den Weg für die Feuerwehrangehörigen frei zu machen, werfen sie ihnen sogar Feuerwerkskörper hinterher.

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Das beobachten in der Nachbarschaft feiernde Kameraden und kommen zu Hilfe. Sie versuchen, die Partygäste von der Zufahrt zu verweisen und die Böllerattacken zu beenden, um das Ausrücken des Löschfahrzeugs nicht zu gefährden. Doch die Pöbelnden lassen sich nicht vertreiben. Stattdessen greifen sie die Kameraden tätlich an, schlagen und treten zu. Zwei Feuerwehrangehörige erleiden Knochenbrüche. Sie müssen in ein Krankenhaus gebracht werden.

„Diese Ereignisse haben mich schockiert“, gibt Salzgitters Feuerwehrchef Arne Sicks zu. Er betont gegenüber feuerwehrmagazin.de: „Wir stehen als Feuerwehr Salzgitter geschlossen hinter den Kameraden der FF Thiede.“

Einen 21-jährigen Tatverdächtigen konnte die Polizei bereits ermitteln.

Auch wenn Prävention und Deeskalation nicht immer helfen:

Symbolfoto: Polizei T. Weege

Kommentare

1 Kommentar zu “Zwei Kameraden in Salzgitter von Feiernden verprügelt”
  1. Marco H sagt:

    Da findet sich bestimmt ein Gutachter der es hinbekommt das da noch Jugendstrafrecht angewendet wird.
    Mal ernsthaft, solche Subjekte dürfen nicht ungeschoren davon kommen. Im Endeffekt ist es „nur“ Körperverletzung oder schwere Körperverletzung und die Strafe hierfür ist im allgemeinen eher lächerlich. Es gibt so viele Gesetze und Paragraphen in unserem Land da muss es doch möglich sein im Strafgesetzbuch einen Paragraphen hinzuzufügen der es ermöglicht, einen tätlichen Angriff auf Rettungskräfte im Dienst höher bestrafen zu können als eine „gewöhnliche“ Körperverletzung.

Kommentare

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