Dienstag, 6. Dezember 2016

Unfallkasse: Drastisches Video als Warnung

Kiel (SH) – Die Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord und FUK Mitte haben im Rahmen ihrer aktuellen Unfallverhütungsaktion „Das kann ins Auge gehen“ einen neuen Videoclip veröffentlicht. Der kurze Film erzählt die Geschichte von Andy, einem glücklichen Jugendfeuerwehrmann, dem auf dramatische Weise ein Unfall widerfährt. Die Premiere fand am 24. März 2014 bei der Jugendfeuerwehr Bordesholm statt, die beim Filmdreh aktiv mitgewirkt hat.

Die Story: Für Andy läuft es eigentlich perfekt. Er hat die Schule erfolgreich beendet und die Zusage für seine Wunsch-Lehrstelle als Technischer Zeichner in der Tasche. Auch bei der Jugendfeuerwehr läuft alles nach Plan. Andy ist beliebt und anerkannt in der Gruppe, steht mit 16 Jahren kurz vor dem Übertritt in die Einsatzabteilung. Mit seiner Freundin ist er glücklich. Bis es zu dem verheerenden Missgeschick kommt, das Andys Leben auf einen Schlag völlig verändern könnte. Als am Nachmittag eine Löschübung ansteht, passiert ein schlimmer Unfall.

Video "Das kann ins Auge gehen".

Wie konnte es dazu kommen? Es war doch eigentlich alles wie immer, alles Routine… Der Löschangriff wurde vorher schon –zig mal geübt und jeder Handgriff saß. Nun sollte es noch schneller laufen, schließlich wollte die Jugendfeuerwehr zum anstehenden „Tag der offenen Tür“ eine zackige Übung präsentieren. Und dann das: Erst der Zeitdruck, dann die Freude über die neue Bestzeit und ein paar einfache Schusselfehler, der unbedachte Fehltritt – und schon flog auch das unter Druck stehende Strahlrohr durch die Luft. Ein paar dumme Zufälle? Eine sogenannte Verkettung unglücklicher Umstände?

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Die Folgen für Andy sind schlimm – eben noch vollkommen glücklich, nun schwer an den Augen verletzt. Der neue Videoclip der Feuerwehr-Unfallkassen setzt sich mit dem Unfallverhütungsthema Augenverletzungen durch Löschwasserstrahlen auf sehr ernste Art und Weise auseinander. Der Film zeigt die gesundheitlichen und sozialen Konsequenzen schwerer Augenverletzungen für die Betroffenen. Gerade junge bzw. Jugendfeuerwehrangehörige, die noch ihre schulische Laufbahn absolvieren oder am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen, trifft eine solche Verletzung, die das ganze weitere Leben bestimmen kann, sehr hart.

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