Mittwoch, 23. Juli 2014

Unfallakte: Hinter dem Lenkrad eingeschlafen

13. Oktober 2011 von  

Petershagen (NW) – Einer der schwersten Verkehrsunfälle des Jahres 2010 in Deutschland ereignete sich am 14. Juli in der Nähe von Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) auf der Bundesstraße 482. Der tragische Unfall forderte fünf Todesopfer, darunter auch drei Kleinkinder. Am Sonntag wird der Unfall in der Sendung “auto-mobil” auf VOX zwischen 17 und 18.10 Uhr analysiert.

Der Fahrer eines VW-Bulli war vermutlich hinter dem Steuer eingeschlafen und langsam mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein entgegenkommender Lkw leitete eine Vollbremsung ein und versuchte noch auszuweichen. Jedoch gab es für ihn keine Chance mehr, das Unglück zu verhindern. Der Kleinbus prallte frontal in den Laster. Der 59-jährige Fahrer des VW T 4 sowie drei weitere Insassen waren sofort tot. Ein Kleinkind überlebte den Unfall zunächst schwer verletzt, erlag einen Tag später in einer Bielefelder Spezialklinik seinen schweren Verletzungen.

In dem TV-Beitrag berichten Angehörige von Polizei und Feuerwehr über die schlimmen Szenen am Unfallort, die sie bei ihrem Einsatz mit ansehen mussten. Ein Unfallanalytiker der Dekra präsentiert die Ergebnisse der Untersuchungen zu dem Unfall. Die Reifenspuren und Zeugenaussagen lassen die Experten sicher sein, dass der Fahrer zuvor einschlafen ist. Auch die Tatsache, dass die Insassen eine rund 600 Kilometer lange Reise von einer Familienfeier in England hinter sich gehabt haben, spricht für diese Ursache. Um den Unfallhergang zu schildern und die Hilflosigkeit des Lkw-Fahrers zu verdeutlichen, zeigt VOX eine aufwendige Computer-Animation des Unglücks.

Die Beitragsreihe „Unfallakte“ der Automobilserie dient der Unfallprävention. Die Produktion der Aufnahmen beruht auf eine äußerst vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Produktionsfirma, Polizei und Unfallanalytikern. Qualität und Sorgfalt werden der TV-Reihe vom Land Nordrhein-Westfalen in einem Runderlass bestätigt. Die Polizeibehörden können diese Beiträge zur Präventionsarbeit im Bereich Verkehrssicherheit verwenden. (Foto: Polizei)

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