Dienstag, 6. Dezember 2016

Unbekannte beschmieren Feuerwehrfahrzeug

22. August 2014 von  

Rostock – Es waren nur zehn Minuten, in denen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rostock-Stadtmitte am Donnerstagabend ihr Tanklöschfahrzeug unbeaufsichtigt gelassen hatten. Doch diese kurze Zeit nutzten bislang unbekannte Täter, um das Feuerwehrfahrzeug großflächig mit Graffiti zu beschmieren.

Zu dem Vorfall kam es gegen 20 Uhr vor dem Gelände der Feuerwache See. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte wollten gerade eine Gerüstplattform abgeben, die für Ausbildungszwecke ausgeliehen worden war. Nachdem die Kameraden rund zehn Minuten später zu ihrem Fahrzeug zurückkehrten, sahen sie die böse Überraschung. Die Täter hatten in der Zeit der Abwesenheit das TLF mit Graffiti besprüht. Sie krakelten diverse unflätige Schriftzüge auf die Jalousien an der Fahrzeugseite.

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Ein Augenzeuge gab an, zwei Jugendliche auf einem Fahrrad beobachtet zu haben, die fluchtartig das Gelände verließen. Die Polizei sowie die Verantwortlichen der Berufsfeuerwehr wurden eingeschaltet. Die Beamten haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf rund 500 bis 1.000 Euro beziffert.

Feuerwehr ist empört

Der Stadtfeuerwehrverband der Hansestadt Rostock verurteilt derartige Angriffe auf die Feuerwehr, die nach eigenen Angaben – wenn auch relativ selten – immer wieder zu verzeichnen sind. „Das ist kein dummer Jungenstreich“, wird Stadtwehrführer Steffen Grafe als oberster freiwilliger Feuerwehrmann der Hansestadt in einer Presseaussendung zitiert. „Durch derartige mutwillige Beschädigungen entsteht nicht nur hoher Sachschaden, der zu Lasten anderer notwendiger Ausgaben der Feuerwehr geht. Vielmehr steht das Fahrzeug nun vielleicht mehrere Tage wegen der notwendigen Reinigungs- und Reparaturarbeiten nicht in vollem Maße für den Brandschutz zur Verfügung. Darüber denken solche Schmierfinken leider nicht nach.“ (Text: Stefan Tretropp/mik)

Vandalismus: Unbekannte Sprayer verunstalteten dieses Löschfahrzeug in Rostock. Foto: Stefan Tretropp

Vandalismus: Unbekannte Sprayer verunstalteten dieses Löschfahrzeug in Rostock. Foto: Stefan Tretropp

Kommentare

13 Kommentare zu “Unbekannte beschmieren Feuerwehrfahrzeug”
  1. Sebastian Decke sagt:

    Schweinerei… wenn ihr sie fasst, 1000 Stunden Gemeinnützige Arbeit in der Feuerwehr und bitte nicht die schönen Arbeiten!!!!!@

  2. Kuncak Martin sagt:

    wie mein vorredner bin ich auch für gemeinnützige arbeit aber nicht in der ff da er es meiner meinung nach garnicht verdient hätte, nach dieser aktion, überhaupt ein feuerwehrhaus anzuschauen..!

  3. Marion Lorenz sagt:

    Oh, die Jungs können bei uns Aktenschränke umhängen, Archive reinigen, anschließend dort aufräumen…dann nehme ich sie mit unseren Pferdestall mit 35 Pferden auszumisten, die Boxen reinigen, frisch einstreuen, den Reitplatz und die Reithalle eben ziehen, anschließend zu mir nach Hause, den Hühnerstall ausmisten, frisch einstreuen, wenn dann immer noch nicht gut ist, den Hund bürsten und so weiter. Die würde ich schon klein kriegen. Ich habe Arbeit ohne Ende…. Habe schon einmal einen Irrläufer bei uns ins Amt bekommen. Leider wie gesagt ein Irrläufer. So ein Früchtchen wünsche ich mir schon lange

  4. Fabian Kühl sagt:

    Mal ehrlich niemand hätte was dagegen gehabt hätten sie vorher wen gefragt wenn sie die Tore mit einem SCHöNEN Graffiti (zur Feuerwehr passend ) besprüht.
    aber lieber unnützen/ hässlichen sche.. drauf sprühen.

    und zu dem Thema gemeinnützige arbeit = Friedhof und Bauhof richtig schön buckeln lassen das die abends tot müde sind

  5. Stachow sagt:

    Menschen, hier vermutlich Kinder, die sowas machen, „leiden“ unter einem besonders niedrigen IQ, weswegen zum einen eine Strafe wahrscheinlich wenig bringen würde. Es sei denn man erwischt sie inflagranti. Das ist wie bei einer Katze, die man viele Stunden später nach der Tat für etwas bestrafen will. Sie kann den Zusammenhang nicht mehr erkennen. Und bei unserer milden Justiz gäbe es sowieso nur 20 Sozialstunden oder sowas…

  6. Rene Polaski sagt:

    ich wünsche niemandem was schlechtes aber GENAU DIE WOHNUNGEN,HÄUSER,UNTERKÜNFTE solcher idioten sollten mal brennen und genau dann sollte das feuerwehrfahrzeug von solchen schmutzfinkaktionen gereinigt werden so daß die unterkünftige VOLLSTÄDNIG wegbrennen !!!!!!!!

  7. AK sagt:

    Steine kloppen, Straße mit der Zahnbürste fegen, öffentliche Toiletten reinigen, de sollten zu 1.000 Stunden Arbeit verurteilt werden!

  8. D.R. sagt:

    Mit dem Nachdenken ist es bei Sprayern sowiiso so eine Sache.

  9. Mat Padmos sagt:

    wie kann mann denn so dämlich sein. Ich danke alle die für unser Gemeinwohl tätig sind uns das mit Überstunden und gestörte Nachtruhe

  10. Andreas M sagt:

    Die Schmierfinken sollte man dazu verdonnern ihren Mist wieder zu entfernen – das wäre eine gerechte Strafe und dazu noch Sozialstunden. Wenn die Feuerwehr dann auch noch Pech hat sind die Verursacher vllt. noch keine 14 und strafrechtlich nicht haftbar, allerdings schadensersatzpflichtig sind sie schon, schließlich sind es keine Wickelkinder mehr.

  11. Jürgen sagt:

    Gemeinnützige Arbeit ist doch so was von in Klo gegriffen.
    Ich sehe das bei uns ni der Nachbarschaft Kippen aufheben und dabei selber nebenher rauchen.
    Kette und Kugel an Fuß und ab in Steinbruch.

  12. Sven G. sagt:

    Dazu gibt´s nur eins zu sagen: I D I O T E N ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

  13. R. A. sagt:

    Man muss aber auch anmerken, dass die Täter wohl den Unterschied zwischen der Feuerwehr und der Polizei sehr gut auseinander halten können :’D

    Sowas geht einfach garnicht und gehört mit ettlichen Sozialstunden und den Instandsetzungskosten + Bußgeld bestraft. Ob’s was bringt bei den geistigen Tieffliegern ist eine andere Frage…

Kommentare

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