Mittwoch, 16. August 2017

Thailändischer Konzern kauft Binz

19. Oktober 2012 von  

Ilmenau (TH) – Der Sonderfahrzeugbauer Binz Ilmenau ist rückwirkend zum 1. Oktober 2012 an die RMA-Gruppe verkauft worden. Die Binz Ambulance- und Umwelttechnik GmbH hatte am 24. Mai 2012 Insolvenzantrag gestellt. RMA unterhält seinen Stammsitz in Bangkok und ist nach eigenen Angaben an 20 Standorten mit 5.000 Mitarbeitern weltweit vertreten.

Wie lnsolvenzverwalter Christian Graf Brockdorff mitteilt, hat der Gläubigerausschuss dem Mischkonzern und Sonderfahrzeughersteller RMA im Bieterprozess den Vorzug gegeben. „RMA bietet dem  Sonderfahrzeugbauer Binz llmenau die besten Perspektiven für Produktinnovation und Wachstum. Der erweiterte Zugang zu internationalen Märkten stärkt den Standort Ilmenau“, betont Graf Brockdorff. Der Konzern hatte nach Angaben des Insolvenzverwalters 2011 einen Jahresumsatz von über eine Milliarde US-Dollar erzielt und in den letzten drei Jahren mehr als 40.000 Sonderfahrzeuge verkauft. Hauptabsatzmärkte sind Nordamerika, Asien, Afrika und Europa. Zur Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Ähnlicher Artikel zum Thema

Der Kaufvertrag sieht die Übertragung des betriebsnotwendigen Vermögens der lnsolvenzgesellschaft auf eine neue, namensgleiche Gesellschaft vor. Die rund 100 Beschäftigten wechseln ebenfalls zeitgleich in das neue Unternehmen. Die Transaktion soll das neue Binz-Unternehmen, Kunden sowie die Lieferanten vor Rechtsrisiken innerhalb der früheren Binz-Gruppe schützen. (Foto: Rüffer)

Kommentare

7 Kommentare zu “Thailändischer Konzern kauft Binz”
  1. Andreas sagt:

    Das das die richtige Entscheidung war bezweifle ich ein wenig, aber jeder hat eine Chance verdient. Hoffentlich werden die Arbeitsplätze nicht in ein paar Jahren ins Ausland verlagert.

    @Mirco Meuren: Rosenbauer ist auch kein Deutsches Unternehmen 😉

  2. Christian sagt:

    @Mirco: Dir ist aber schon klar, dass Rosenbauer auch eine ausländische Firma ist?
    Was soll die Aufregung? Binz ist an eine ausländische Firmengruppe verkauft worden, na und? Eine Menge deutscher Unternehmen befinden sich im Besitz ausländischer Geldgeber, wo ist da das Problem. Baut Metz schlechtere Drehleitern, seit die einem österreichischen Konzern gehören?

  3. Dirk sagt:

    Kluger Schachzug! Mittlerweile haben die Chinesen mit dem Kauf ordentlich Geld gemacht! Solche Käufe sind strategisch oft gut überlegt und bringen den Unternehmen langfristig eine Menge.

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!

'; } ?>