Montag, 21. August 2017

Standort-Ausbildung: Vorteil für Freiwillige

Dresden – Für eine junge Frau und 19 junge Männer begann am Montag in Dresden ein neuer Lebensabschnitt. Sie starteten ihre Ausbildung zur Brandmeisterin beziehungsweise zum Brandmeister. Neu ist, dass sie diese Ausbildung nicht wie sonst an der Landesfeuerwehrschule beginnen. In einem Pilotprojekt haben sich das Sächsische Staatsministerium des Innern und die Landeshauptstadt Dresden auf eine neue Ausbildungsform für die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr verständigt.

Wappen der Stadt Dresden.Der Grundlehrgang von fünf Monaten findet nun am Standort der Berufsfeuerwehr Dresden statt. Dadurch können an der Landesfeuerwehrschule Sachsen 400 Lehrgangsplätze für die freiwilligen Feuerwehren zusätzlich angeboten werden. Für die Berufsfeuerwehr Dresden bedeutet diese zusätzliche Ausbildung einen enormen Aufwand. Ohne zusätzliches Personal wird ein Schulbetrieb mit theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten organisiert und durchgeführt.

„Im Ergebnis werden wir dann Feuerwehrleute haben, die von Anfang an die Dresdner Technik und Taktik kennen“, freut sich Amtsleiter Andreas Rümpel. Die Erfahrungen, die jetzt bei der Ausbildung der Feuerwehrleute gesammelt werden, fließen in die laufende Fortbildung der Einsatzkräfte ein.

Der Zweite Bürgermeister, Herr Detlef Sittel, begrüßte die Brandmeisteranwärterin und die Brandmeisteranwärter heute persönlich. Mit dem Start des Pilotprojektes sieht er sich auch darin bestätigt, im neuen Brand- und Katastrophenschutzzentrum zukünftige Entwicklungen im Feuerwehrwesen erfolgreich abbilden zu können: „Unsere weitsichtigen Planungen am Feuerwehrstandort Übigau haben uns infrastrukturell erst die Möglichkeit eröffnet, uns hier einzubringen“, so Detlef Sittel.

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