Salzburger GTLF 12000 für Berg-Brandbekämpfung unerlässlich

Salzburg (Österreich) – So außergewöhnlich das Einsatzspektrum in Salzburg ist, so speziell ist auch der Fuhrpark der Berufsfeuerwehr ausgestattet. Besonders für die Brandbekämpfung auf dem Gaisberg und der Festung Hohensalzburg spielt das Großtanklöschfahrzeug (GTLF) 12000 eine wichtige Rolle.

Das GTLF steht auf dem Gipfel des Salzburger Gaisbergs. Rechts ist gerade ein startender Paraglider zu sehen. Foto: Sven Buchenau

Rosenbauer hat das GTLF 12000 1993 auf einem dreiachsigen Mercedes 2850A 6×6 aufgebaut. Es besitzt einen 11.250 Liter fassenden Wassertank und einen 750-Liter-Schaummitteltank. Diesen Löschmittelvorrat nutzt die Feuerwehr auch für Brandeinsätze auf dem Gaisberg. Dieser ist mit 1.288 Meter der höchste Berg im Salzburger Stadtgebiet. Obwohl das GTLF 28 Tonnen auf die Waage bringt, schafft es die Steigung dank einer Motorleistung von 503 PS spielend.

Der Dreiachser begibt sich wieder auf die Fahrt ins Tal. Gut zu erkennen ist die österreichische Notrufnummer 122 auf der Heckklappe des 28-Tonners. Foto: Sven Buchenau

Die Feuerwehr nutzt eine Steigleitung, um Löschwasser etwa 120 Höhenmeter aus der Stadt hoch bis zur Burg zu pumpen. Als Wasserentnahmestelle dient ein Bach, dessen Wasserspiegel bei Bedarf mit Holzbalken, die vor Ort verstaut sind, angestaut werden kann.

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Um den Höhenunterschied auf dem Berg zu überwinden, ist ein Fahrzeug mit einer ausreichenden Pumpenleistung nötig. Deshalb nutzen die Berufsfeuerwehrleute dafür ihr größtes Fahrzeug im Fuhrpark: das allradgetriebene GTLF 12000. Dessen Pumpe hat eine Leistung von 4.000 Liter pro Minute bei 10 bar. Doch bevor die Kräfte die Steigleitung speisen können, muss der Maschinist sein ganzes Können aufbieten. Denn die Entnahmestelle befindet sich an einem kleinen Parkplatz mit einer schmalen Zufahrtsstraße.

Zwei Feuerwehrleute haben die Einspeisung der Steigleitung vorbereitet. Mit der Saugleitung wird Wasser aus einem Bach und über einen B-Druckschlauch in den umfunktionierten Hydranten gepumpt. Foto: Sven Buchenau

Über die Feuerlöschpumpe wird das Wasser in einen als Einspeisestelle umfunktionierten Hydranten eingespeist. Von diesem aus geht es über die Steigleitung in die Höhe. Schließlich kommt es in einem Wandhydranten im Innenhof der Festung Hohensalzburg an. [371]

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