Samstag, 10. Dezember 2016

Rückrufaktion: Brandgefahr bei 911er Porsche

25. Februar 2014 von  

Stuttgart/St. Gallen (BW/Schweiz) – Rückruf bei Porsche: Anfang Februar war im schweizerischen St. Gallen ein Porsche in Brand geraten. Schuld war ein Defekt am Motor des Sportwagens vom Typ 911 GT3. Offenbar war dies kein Einzelfall, denn der Stuttgarter Sportwagenbauer ruft alle 785 ausgelieferten Wagen zu einer Überprüfung in eine Porsche-Werkstatt.

Ein Porsche 911 GT3 steht nach einem Motorschaden in Vollbrand. Foto: Kantonspolizei St. GallenBislang sind dem Automobilhersteller zwei Fälle in Europa bekannt, bei denen besagtes Modell nach einem Motorschaden Feuer fing. Ein Fall ereignete sich in St. Gallen. Der Fahrer hatte bei einer Autobahnfahrt seltsame Geräusche am im Heck verbauten Motor festgestellt. Darauf verließ er die Autobahn und stellte den Wagen auf einer Straße ab. Der Sportwagen rauchte am Heck und verlor Motoröl.

Fahrzeug brennt völlig aus

Wenig später rückte die Feuerwehr an, um den inzwischen heftig brennenden GT3 abzulöschen. Die Polizei beziffert den entstandenen Totalschaden auf rund 200.000 Franken, umgerechnet fast 164.000 Euro.

Alle Halter werden informiert

Unfälle und Personenschäden blieben bislang aus. Porsche geht aber auf Nummer sicher und informiert nun alle Halter der weltweit 785 betroffenen Fahrzeuge des Modelljahres 2014. Die Nobelkarossen sollten ab sofort nicht mehr genutzt werden, so die Empfehlung von Porsche. Die Ursachenforschung für die Motorschäden ist im Gange. Genauere Informationen hat der Sportwagenhersteller noch nicht bekanntgeben. (Foto: Kantonspolizei St. Gallen)

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Kommentare

6 Kommentare zu “Rückrufaktion: Brandgefahr bei 911er Porsche”
  1. Mathias Fischer sagt:

    Wir haben in der Feuerwehr keinen. Anhängerkupplung für TSA war nicht Lieferbar.

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