Freitag, 18. August 2017

Rettung per Rutsche: Übung auf Fähre

Per Notrutsche bringen sich die "Passagiere" in Sicherheit. Foto: Bundespolizei SeeRostock (MV) _ Die Reederei Scandlines führte am Dienstag im Rostocker Überseehafen auf dem Fährschiff „Mecklenburg-Vorpommern“ eine routinemäßige Rettungsübung durch. Das Training beinhaltete das so genannte „Abbergen“ von Passagieren und Besatzungsmitgliedern über eine Notrutsche. Dabei mussten sich die „Opfer“ aus etwa 25 Metern Höhe auf eine schwimmenden Plattform in Sicherheit bringen.

Anschließend galt es, sofort in zwei bereits aufgeblasenen Rettungsinseln Schutz zu suchen. Im weiteren Übungsverlauf eilte das Kontroll- und Streifenboot der Bundespolizeiinspektion See Warnemünde „Prignitz“ zur Unglücksstelle, um die in Seenot geratenen Passagiere aus den Rettungsinseln an Bord des Polizeibootes zu übernehmen und sicher an Land zu bringen.

Wie wichtig solche Trainings sind, hat der Brand auf dem litauischen Fährschiff „Lisco Gloria“ vor wenigen Wochen gezeigt. Damals konnten über 200 Menschen gerettet werden. Ein ausführlicher Einsatzbericht zu diesem Brand wird im Feuerwehr-Magazin 5/2011 veröffentlicht. (Foto: Bundespolizei See)

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