Mittwoch, 16. August 2017

Regionalleitstelle Südniedersachsen kommt

8. März 2013 von  

Göttingen (NI) – Die Planungen für eine Kooperative Regionalleitstelle (KRL) Südniedersachsen sind einen Schritt weiter. Das Land Niedersachsen, Stadt und Landkreis Göttingen unterzeichneten am Freitag eine Kooperationsvereinbarung. Die Inbetriebnahme der KRL Südniedersachsen in einem Neubau auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr Göttingen ist für Anfang 2015 geplant. Betreiber sind Stadt und Landkreis Göttingen, die Polizei ist zuständig für das Notruf- und Einsatzmanagement im Gebiet der Inspektionen Göttingen, Northeim/ Osterode und Hildesheim.

Die Kooperationsvereinbarung baut auf der Ende Juli 2012 unterzeichneten Fortschreibung der Absichtserklärung auf. Als nächster Schritt wird eine Vereinbarung über nähere Details der Umsetzung des Projekts ausgearbeitet, die Projektarbeit geht aber bereits jetzt in die operative Phase.

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Die Vereinbarung, welche die Eckpunkte der Zusammenarbeit im Notrufmanagement von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei regelt, wurde von Polizeipräsident Robert Kruse, Oberbürgermeister Wolfgang Meyer und Landrat Bernhard Reuter unterschrieben. „Das ist für die Menschen in dieser Region eine gute Entwicklung“, erklärte dazu Oberbürgermeister Wolfgang Meyer. „Durch den Zusammenschluss erweitern wir die Sicherheitsstrukturen, indem wir die Abstimmung von Einsatzmaßnahmen verbessern, Kompetenzen bündeln und Schnittstellen reduzieren werden.“

Auch Landrat Bernhard Reuter zeigte sich erfreut über diese Entwicklung und betonte die Vorteile einer kooperativen Leitstelle aus kommunaler Sicht. „Von der engen Zusammenarbeit versprechen wir uns, dass unsere Einsatzkräfte in Zukunft noch schneller und besser vorbereitet vor Ort sein werden. Deshalb beteiligt sich der Landkreis Göttingen gerne an diesem Projekt.“

Kommentare

11 Kommentare zu “Regionalleitstelle Südniedersachsen kommt”
  1. Christian Pannier sagt:

    @ Timm Voßmeyer: Entgegen so mancher Erwartung ist die Welt am 21.12.2012 nicht untergegangen. Vielleicht möchtest du uns die drohende Katastrophe in Südniedersachsen etwas genauer erläutern?

  2. Tobias sagt:

    Nicht nur die Ortskenntnis bleibt auf der Strecke, auch die Servicequalität wird dadurch verschlechtert.Eine Leitstelle bietet ja auch in gewissem Umfang eine Beratung an. Das beweist nur mal wieder wie weit die Politik und so manche Führungskräfte von der Realität entfernt ist. Solche Personen wären gut beraten, wenn sie erst mal mit den betroffenen Kollegen vor Ort gesprochen hätten!

  3. Christian Pannier sagt:

    Wenn eine Leitstelle davon abhängt, dass jeder Disponent jede Straße in jedem Kaff kennt, dann läuft was ganz gewaltig falsch. Glaubst du ernsthaft jeder Berliner Disponent kennt jede der rd. zehntausend Straßen in Berlin?
    Stadt und Landkreis Göttingen haben zusammen rd. 380.000 Einwohner auf rd. 1.234 km². Es gibt in Deutschland zig Leitstellen, die (teilweise erheblich) größere Gebiete und / oder mehr Einwohner betreuen und trotzdem geht da die Welt auch nicht unter. Selbst wen man den Landkreis Hildesheim mit dazunimmt (ich kann nirgendwo was diesbzgl. lesen) wäre das Gebiet immer noch kleiner als der LK Emsland und hätte weniger Einwohner als Frankfurt / Main.

  4. T.Domeyer sagt:

    Hier bleiben die Einwohner kleinerer Städte und Dörfer auf der Strecke. Es ist erwiesen, das es gerade dort oftmals zu Fehlalarmierungen und somit zu erheblichen Zeitverzögrungen kommt. Man sollte nie vergessen, das hier gerade im Bereich der Feuerwehr alles von freiwilligen Kräften abgearbeitet werden muß. Und in der heutigen Zeit wird es immer schwerer, dem Arbeitgeber zu erlären, das man neben den nicht unerhebliche Fehlalarmierenungen diverser Brandmeldeanlagen auch noch falsch alarmiert wurde, weil der Disponnent mal ebend zwei Orte verwechselt hat.

  5. Frank sagt:

    Mit guter Technik und vorbildlicher Datenpflege ist das bestimmt möglich. Es ist natürlich ungewohnt wenn der Notruf „weit“ entfernt bearbeitet wird, aber wenn es läuft ist es doch okay. Mit viel Technik und Personal sollte es gehen…

  6. Freddy sagt:

    Das ist doch alles Blödsinn hier!!!!!!

    Die Integrierte Leitstelle in Trier ist seit 13 Jahren für Feuerwehr und Rettungsdienst für 4 Landkreise und die Stadt Trier zuständig!!!!

    Das Gebiet umfasst knapp 4.923 km² und knapp 516.000 Einwohner!!!!

    Und es funktioniert alles ohne Probleme!!!!

    Man sollte auch mal bedenken das der Disponent auch nur auf das reagieren kann, was er am Telefon erzählt bekommt. Und ich denke da ist eher eine Fehlerquelle zu suchen, statt immer bei den Disponenten!!!

  7. V.Clemens sagt:

    @Freddy hat recht. Wichtig ist die Alarm-und Einsatzplanung der Wehren/Wehrleiter. Wer hier auf dem Standpunkt steht, mein Feuer, mein wasser, und glaubt immer alles zu können, der geht unter.
    Wichtig ist, das der Träger einer Leitstelle nicht irgend ein Verein oder eine gGmbh ist, sondern ein Staatlicher Träger(Kreis/Stadt)

  8. sven sagt:

    @ Freddy: Dass man technisch eine Leitstelle für x00.000 Ew. betreiben kann steht außer Frage. Fehler kommen (leider) überall vor wo Menschen arbeiten…

    Hier geht es aber doch eher um grundsätziche Mängel in der Vorbereitung und eben auch in der Umsetzung…

  9. V.Clemens sagt:

    @sven: Das ist @Freddy wohl auch bekannt. Und er hat ja, genauso wie ich, geschrieben, das das allen eine Frage der Umsetzung ist.

Kommentare

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