Presse: “Schaden der dunklen Machenschaften”

Bremen – Die Nachricht über die Millionenstrafe gegen drei Aufbauhersteller von Feuerwehrfahrzeugen hat am Donnerstag viele Menschen  in der Fachwelt geschockt. Die Mitteilung des Bundeskartellamtes spiegelte sich aber auch in vielen fachfremden Medien wieder. feuerwehrmagazin.de hat die Pressestimmen zugesammengestellt.

Merkur Online:

“Im Landkreis Ebersberg sind Gemeinden beim Kauf von Feuerwehrfahrzeugen mutmaßlich über den Tisch gezogen worden. […] Auch Kreisbrandrat Gerhard Bullinger berichtet von Angeboten, “die einem merkwürdig vorgekommen sind. Offensichtlich sind Gemeinden beschissen worden.”

BGLand24.de:

“Den Schaden der dunklen Machenschaften hatten zahllose Kommunen.”

Westdeutsche Zeitung:

“Nicht nur die Krefelder Feuerwehr will jetzt prüfen, ob sie den Hersteller auf Schadenersatz verklagen wird. Diese Möglichkeit räumt das Kartell- und Wettbewerbsrecht nämlich ausdrücklich ein. Der Bußgeldbescheid des Kartellamtes gilt dabei als Beweis, dass durch rechtswidriges Handeln ein Schaden entstanden ist.”

NDR.de:

“Der Geschäftsführer des schleswig-holsteinischen Gemeindetages, Jörg Bülow, ist entsetzt. Die Preisabsprache sei “ein Hammer”, sagte Bülow. Er zeigte sich aber nicht überrascht. Bülow erklärte, dass der Gemeindetag schon aus anderen Bundesländern gehört habe, dass die Kommunen bei Sammelausschreibungen kaum noch Rabatte bekommen hätten.”

ORF.at:

“Das Verfahren war seit 2009 anhängig, daher hat das Unternehmen Rückstellungen in der Höhe von 15 Millionen Euro gebildet, die nun teilweise aufgelöst wurden. Damit werde sich das Jahresergebnis 2010 des Rosenbauer-Konzerns verbessern.”

Wirtschaftsblatt.at:

“Die Meldung schätze ich als positiv ein, da die Strafe unter dem erwarteten Betrag liegt, wodurch positive Effekte aus der Auflösung von Rückstellungen auf das Jahresergebnis 2010 zu erwarten sind”, sagte RCB-Analyst Bernhard Selinger.”

Pressetext Austria:

“Ähnlich eines Agententhrillers wurden diese Listen samt der vereinbarten Quoten auf ihre Einhaltung hinaus bei regelmäßigen Kartelltreffen am Züricher Flughafen überprüft.”

Heidenheimer Zeitung:

“Dr. Rolf Schildknecht, Geschäftsführer der Albert Ziegler GmbH, sagte am Donnerstag in einer kurzen Stellungnahme, dass man bei Ziegler die Vorwürfe in voll umfänglicher Form als nicht gerechtfertigt ansehe. Allerdings sei “ein Fehlverhalten festzustellen.”

Oberösterreichische Nachrichten:

“Rosenbauer-Generaldirektor Julian Wagner zeigte sich bereits im Vorjahr einsichtig: “Wenn wir der Meinung wären, wir sind Unschuldslämmer, hätten wir die Rückstellung von 15 Millionen Euro nicht gebildet.”

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