Donnerstag, 30. März 2017

Persönliches Protokoll für Atemschutzträger

Hamburg – Der Berufsverband Feuerwehr e. V. hat ein Atemschutzgeräteträger-Logbuch entwickelt. Es dient dem AGT als privates Nachweisheft, Planer und Tagebuch zugleich – und wird somit zum wichtigen persönlichen Protokoll. 

Unter den Einsatzkräften gehört der Atemschutzgeräteträger zu den wichtigsten Funktionen. Er ist derjenige, der Menschen und Tiere aus brennenden Wohnungen retten sowie Brände im Innenangriff und von außen effektiv bekämpfen kann.

Aber die AGT müssen einige wichtige Voraussetzungen erfüllen. Zuerst gilt es, nach G 26.3 überhaupt körperlich für den Einsatz unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten tauglich zu sein. Dzau erfolgt eine arbeitsmedizinische Untersuchung, die sich spätestens nach drei Jahren wiederholt. Außerdem müssen die Feuerwehrleute einen AGT-Lehrgang absolvieren, jährlich eine Atemschutzübungsstrecke durchlaufen sowie mindestens einen Atemschutzeinsatz nachweisen.

Atemschutz: Logbuch für Atemschutgeräteträger. Foto: Rüffer

Atemschutz: Logbuch für Atemschutgeräteträger. Foto: Rüffer

Um dies alles dokumentieren zu können, hat der Berufsverband Feuerwehr e. V. ein Atemschutzgeräteträger-Logbuch entwickelt, genannt „Smoke Diver Log“. In einer Ringbuchmappe sind Vorlagen für alle wichtigen Daten eingeftet: persönliche Angaben, Kalender, Dienstpläne, arbeitsmedizinische Untersuchungen, Einsätze bei Bränden, Technischen Hilfeleistunge und im Rettungsdienst sowie Ausbildungsnachweise. Komplettiert wird die Mappe durch Notizzettel.

Bei den Dokumentationen für Einsätze unter Pressluftatmer (PA) können zum Beispiel auch der Einsatzleiter und der Trupp-Partner aufgeführt werden. Außerdem gibt es ein Unterschriftenfeld für den Einsatzleiter – genauso für den Ausbilder beim Ausbildungsbogen. Auch den Nachweis der G 26.3-Untersuchung können die AGT von dem Arbeitsmediziner unterschreiben und abstempeln lassen. So erfüllt dieses Tagebuch zudem ein gesetzliches Merkmal: die Bennenung von Zeugen. Der Berufsverband Feuerwehr e.V. will mit dem Smoke-Diver-Log die Lücke der Beweispflicht bei einer Krebserkrankung als Berufskrankheit schließen.

Die Stoffmappe lässt sich durch einen Reißverschluss schließen. Sie verfügt über Fächer für Karten und lose Zettel sowie einen Stifthalter mit Kugelschreiber.

Erhältlich ist dieses Logbuch für PA-Träger zum Preis von 15 Euro im Online-Shop des Feuerwehr-Magazins.

 

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