Dienstag, 25. November 2014

Öko-Notstrom für Niedersachsens Digitalfunk

1. September 2011 von  

Hannover (NI) – Der Ausbau des Digitalfunknetzes in Niedersachsen schreitet voran. Um schwer erreichbare Basisstationen auch bei witterungsbedingten Ausnahmesituationen wie Schnee, Hochwasser und Sturm sicher mit Strom zu versorgen, will man in Niedersachsen auf umweltfreundliche Brennstoffzellen setzen. Innenminister Uwe Schünemann bekam hierzu nun vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) einen Förderbescheid in Höhe von 175.638 Euro überreicht.

Die Gelder stammen aus dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellen-technologie (NIP). Die Fördergelder dienen als Anerkennung für den von der Projektgruppe Digitalfunk BOS Niedersachsen geplanten Einsatz umweltfreundlicher Technologien zur Sicherung der Betriebssicherheit.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Enak Ferlemann übergibt dem Polizeipräsidenten der Zentralen Polizeidirektion Dr. Christian Grahl und Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (v.l.) den Förderbescheid der NOW GmbH.Die Brennstoffzellen sollen an auserwählten Basisstationen installiert werden und eine 72-stündige Überbrückungszeit bei Stromausfällen gewährleisten. Das Konzept für das Gesamtprojekt, mit Kosten von rund 365.000 Euro, kommt zunächst an fünf Standorten in Niedersachsen zum Tragen. Die nun vom Parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann überreichte Fördersumme deckt ungefähr die Hälfte der Kosten. Der erste Standort mit der Ökostrom-Netzersatzanlage wird am Stadersand (Kreis Stade) in der Polizeidirektion Lüneburg errichtet. In Rinteln an der Weser (Polizeidirektion Göttingen) wird im nächsten Jahr eine weitere Anlage folgen. “Mit dem Netzaufbau in Niedersachsen liegen wir aktuell voll im Plan”, erläuterte die stellvertretende Projektleiterin Petra Franzen von der Projektgruppe Digitalfunk BOS Niedersachsen.

Enak Ferlemann sagte: “Als erstes Bundesland setzt Niedersachsen auf die Brennstoffzellentechnologie im digitalen Behördenfunk von Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Hilfsdiensten. Brennstoffzellen sind effizient und sauber. Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass diese Technologie auch im Bereich der kritischen Stromversorgung dazu beitragen kann, klimaschädliches CO2 einzusparen. Deshalb fördern wir mit dem NIP Forschung, Entwicklung und Demonstration in Höhe von 700 Millionen Euro. Darüber hinaus stärken wir so auch unseren Technologiestandort”. (Foto: Zentrale Polizeidirektion Hannover)

Kommentare

2 Kommentare zu “Öko-Notstrom für Niedersachsens Digitalfunk”
  1. MK sagt:

    Hallo.

    So Öko-Notstrom bringt uns energiepolitisch sicher ganz weit nach vorne. Und was passiert, wenn 72 Stunden verstrichen sind?

    Fragt mal in NRW nach, was passiert wenn die Strommasten abknicken und 72 Stunden schon verstrichen sind…

    Vielleicht gäbe es für die zig Millionen Euro sinnvoller Ansatzpunkte, um etwas im Bereich ökologische Stromversorgung zu tun!?

    MK

  2. thw-da sagt:

    hey was sind den bitte 72 std ???? war bei dem schneechaos dabei in nrw meine einsatz dauer war 13tage !! bei 72 std laufzeit haben se nur mehr zeit die kräfte ran zu ziehen . aber es ist dann immer noch n icht jeder haushalt wieder am netz . kann nur sagen wir sind von bauernhof zu bauernhof gefahren und später haben wir noch haushalter für 2 std mit strom versorgt weill die es mal wider warm haben wollten und es untrag bar war bei einer tempratur im haus von -1 – 4 grad zu haben für über ne woche

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