Freitag, 18. August 2017

Neues Normenportal gestartet

8. Juli 2013 von  

Berlin – Der Beuth-Verlag hat ein neues Normenportal speziell für Feuerwehren gestartet. Auf einer Webseite können Interessierte gezielt nach Normen suchen und sich diese auch herunterladen – allerdings gegen Gebühr.

Foto: BeuthÜber die Suchfunktion auf der Webseite können sich Feuerwehren über Anforderungen an Kleidung und Geräte informieren. Insgesamt stehen 300 Normen zur Verfügung. Neben den Anforderungen an sich gibt es auch Details zum Prüfverfahren und Informationen der Hersteller zum jeweiligen Produkt.

Allerdings kann in der Regel nur das Inhaltsverzeichnis kostenlos eingesehen werden. Die vollständige Norm kostet Geld – meist zwischen 50 und 100 Euro. Wer will, lässt sich die Broschüren zuschicken. Alternativ kann man diese auch ohne Versandkosten herunterladen.

Kommentare

5 Kommentare zu “Neues Normenportal gestartet”
  1. Christian Pannier sagt:

    1. Der normale Feuerwehrmann braucht für die Ausübung seiner Tätigkeit gar keine Normen. Wenn ihn privat interessiert, was in einer Norm steht, dann soll er sich die entsprechende Norm privat kaufen, aber nicht die Ehrenamtskeule schwingen und ein dienstliches Interesse vorheucheln, welches es faktisch nicht gibt.
    2. Sollte es ein dienstliches Interesse geben, eine bestimmte Norm zu besitzen, so ist diese durch die Dienststelle auf deren Kosten zu beschaffen.
    3. Will der Feuerwehrangehörige zur Befriedigung seiner privaten Neugier kein Geld für eine Norm ausgeben, so steht es ihm frei seinen Hintern in eine Normauslagestelle zu bewegen, wo er die entsprechende Norm einsehen kann. Ganz kostenfrei.
    4. Wenn Normen bei der Feuerwehr so unheimlich wichtig sind, wie beiden ersten Kommentatoren dies meinen und/oder Glauben machen wollen, dann frage ich mich warum zu Normentwürfen so wenig Feedback seitens der Feuerwehren kommt (es gab Normentwürfe, der war ich der einzige Einsprecher aus Feuerwehrkreisen). Da Normentwürfe kostenlos im DIN-Entwurfsportal für jedermann (nach Anmeldung) verfügbar sind zählt das Kostenargument nicht.
    5. Ich selbst verbringe jedes Jahr einige Stunden meiner Freizeit damit (für mich interessante) Normentwürfe zu lesen und ggf. zu kommentieren. Ich habe ehrlich gesagt keine Lust denen, die das nicht tun, auch noch das Papier für den Druck bzw. die Verwaltungskosten zu bezahlen.
    6. Ich habe kein Problem mit der Kostenloskultur an sich. Wenn jemand seine Arbeit anderen kostenlos zur Verfügung stellt, so verdient das Hochachtung und bekommt meine volle Würdigung. Die Erarbeitung einer Norm ist das Ergebnis der Arbeit einer Gruppe von Leuten, die das entweder ehrenamtlich machen oder (als Mitglied aus der Industrie) sogar noch dafür bezahlen. Was mich aber ehrlich gesagt ziemlich ankotzt ist diese Arroganz zu glauben, weil man einer bestimmten Gruppe angehört habe man ein Recht das Ergebnis der Arbeit anderer kostenlos vor die Füße gelegt zu bekommen. Nur weil ich gerne Krimis lese habe ich kein Recht von Krimiautoren ein kostenloses Exemplar ihres neuesten Kriminalromans zu bekommen. Nur weil ich gerne Musik höre habe ich keinen Anspruch auf kostenlose CD’s oder Konzertbesuche. Und nur weil ich in der Freiwilligen Feuerwehr bin habe ich kein Recht Normen (die ich dienstlich eh nicht brauche, siehe 1.) kostenlos zu erhalten. Was die ersten beiden Kommentatoren wollen ist schlicht Schmarotzertum, das muss man mal so deutlich sagen.
    7. Wie Sven Feische völlig richtig anmerkt ist der Preis von 598 € brutto (502,50 € netto) pro Jahr angesichts des Umfangs von 300 Normen mehr als fair. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, dass es ein echtes Schnäppchen ist, weil der Normalpreis beim DIN für Nichtmitglieder mehr als doppelt so hoch ist (1.276,64 € brutto für Einzelplatzlizenz bei mehr als 200 Normen)
    8. Es gibt auf der Webseite des DIN eine FAQ namens „Warum kosten Normen Geld?“. Aber ist natürlich erheblich einfacher via Facebook rumzumaulen anstatt sich mal (auch nur ein bißchen) über die Hintergründe zu informieren.

  2. Th. Müller sagt:

    Falls ich nochmals wieder auf die Welt kommen sollte, dann bitte in der Familie Beuth. Der Name allein ist schon eine Gelddruckmaschine

Kommentare

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