Sonntag, 20. August 2017

Prävention gegen traumatische Ereignisse

4. September 2012 von  

Berlin – Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) hat unter dem Titel „Trauma – Psyche – Job“ einen neuen Leitfaden für Aufsichtspersonen in Unternehmen vorgestellt. Darin geht es um erste Schritte nach einem belastenden Ereignis – etwa einem Arbeitsunfall – im Betrieb. Aber auch der Bereich Feuerwehr findet sich in dem Heft wieder. Dir Broschüre kann kostenlos auf der Webseite der DGUV heruntergeladen werden.

Ein Kamerad der freiwilligen Feuerwehr nimmt während des Einsatzes eine verbrannte Puppe in einem Zimmer wahr. Dann wird ihm klar, dass es sich dabei um ein Kind handelt. – Die Rettungsassistentin einer Berufsfeuerwehr übersieht beim Rückwärtsfahren ihren hinter dem RTW stehenden Kollegen. Dieser wird schwer verletzt. – Während einer Übung bricht ein Kamerad einer freiwlligen Feuerwehr plötzlich zusammen. Der herbeigerufene Notarzt stellt einen Herzinfarkt fest. Sicher: In vielen Feuerwehren treten die hier beispielhaft genannten Fälle nur selten oder glücklicherweise nie auf. Wenn aber doch, können sie seelische Verletzungen mit schweren und langwierigen Folgen hinterlassen. Die Broschüre der DGUV erläutert traumtische Ereignisse und deren Folgen und zeigt Tipps für das praktische Vorgehen auf. Zudem beantwortet sie häufig gestellte Fragen und gibt den Verantwortlichen im Unternehmen – der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst – Argumentationshilfen an die Hand. Anhand von Beispielen werden Betreuungskonzepte vorgestellt.

Auch wenn sich die Broschüre in erster Linie an die Aufsichtspersonen in Unternehmen wendet, können auch Führungskräfte in der Feuerwehr gegenüber ihren Vorgesetzten und dem Träger wertvolle Argumentationshilfen daraus ziehen, wenn es darum geht, präventiv traumatischen Ereignissen vorzubeugen und entsprechende Strukturen aufzubauen. Die Broschüre können Sie hier kostenlos auf der Seite der DGUV herunterladen. (Informationen und Bild: DGUV)

Kommentare

4 Kommentare zu “Prävention gegen traumatische Ereignisse”
  1. „Prävention gegen traumatische Ereignisse“
    Wie soll das gehen – mit einer Broschüre?
    Absolut schlechtes deutsch, denn gegen traumatische Ereignisse kann ich mich im Sinne der Überschrift m.E. nur schützen, indem ich allen möglichen Ereignissen fern bleibe – dann können solche auch nicht traumatisch auf mich einwirken.

  2. frank sagt:

    Hallo,

    ich habe gerade Eure Kommentare gelesen und bin verwundert, über Eure Meinung. Es sei denn, Ihr habt noch keinen Bezug zu Helfer Berufen oder Organisationen. Oder wurdet gerade dort aufgenommen. Dann werdet Ihr sicher Zeitnah etwas über Stress, Belastungsstörungen und deren Prävention erlernen. Ein ganzer Schwarm von Wissenschaftlern, Ärzten, Therapeuten, Verantwortlichen und Betroffenen von Organisationen, haben sich das Thema Belastungsstörungen und Prävention zur Brust genommen und das Ergebnis einer Wissenschaftlichen Arbeit ergab, Prävention ist eines der wichtigsten Säulen um eine Belastungsstörung zu vermeiden. Weil, in dieser Broschüre kann ich mich Informieren,… ach so, ich darf nicht nur an andere denken, muss auch einen Ausgleich für mich finden, aber welchen, darüber sollte ich mir schon Gedanken machen, wenn es mir gut geht.Und dieses, etwas für mich tun regelmäßig praktizieren. Ebend Präventiv! Erfahre auch welche Symptome könnten mich erwarten, wenn es mich erwischt hat. Diese Veränderungen muss ich erst mal kennen, um sie bei mir, oder dem Kammeraden zu erkennen! Auch Prävention!! Es macht mich nicht Hart und Unverletzlich, wenn ich mir Bilder oder Videos von Einsätzen ansehe.Im wirklichen Einsatz bin ich mit allen Sinnen vertreten und selbst ein Teil des Einsatzes. Und nun einfach die Broschüre lesen!Danach kann man sachlich Diskutieren. Mit zur Ausbildung nehmen und einen Abend zum Thema machen(Erfahrungen,Vorgehensweisen,Ansprechpartner,usw).

    Unfallfreien Dienst
    Frank ENT-Land Brdb.

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