Freitag, 18. August 2017

Kreuz gesund statt Rücken rund

14. März 2013 von  

Kiel (SH) – Feuerwehrleute müssen oft schwere Lasten heben, was im Eifer des Gefechts schnell zu körperlichen Beschwerden führen kann. Besonders gefährdet ist der Rücken. Die Feuerwehr-Unfallkassen HFUK Nord und FUK Mitte haben eine neue Video-Kampagne gestartet. In einem kurzen Clip sollen Einsatzkräfte an eine korrekte und rückengrechte Haltung erinnert werden.

HFUG-Ruecken-14-03-2013In der Hektik eines Einsatzes müssen die Helfer an viele Sachen gleichzeitig denken. Die Rückengesundheit bleibt dabei leider oft auf der Strecke. Beim Anheben von schweren Gerätschaften, beispielsweise einer Tragkraftspritze, kann es schnell passieren: Ein stechender Schmerz durchfährt das Kreuz. Die falsche Rückenhaltung bekommt der Geschädigte somit unmittelbar zu spüren.

Hier setzen die Produzenten des Kurzfilms „Kreuz gesund! Statt Rücken rund.“ an. Die Freiwillige Feuerwehr Kiel-Russee unterstützte die Produktion und stellte Darsteller sowie Material zur Verfügung. Mit einer humorvollen Art wollen die Unfallkassen die durchaus ernste Botschaft übermitteln, damit den Versicherten unangenehme Rückenschmerzen erspart bleiben. Der Clip ist der Beitrag beider Feuerwehr-Unfallkassen der bundesweiten Kampagne „Denk an mich! Dein Rücken“ von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. (Foto: HFUK Nord)

Kommentare

1 Kommentar zu “Kreuz gesund statt Rücken rund”
  1. Lipper sagt:

    Den Film sollte man auch mal bei meinen THW OV vorführen. Vielleicht ändert sich ja was bei unser Art zu arbeiten.
    Da gibt es solche Anweisungen wie zb „Ihr beiden holt den 5 KvA Stromerzeuger vom Fahrzeug“ Es ist ein Bosch BSK 5 mit einem Gewicht von ca 120 – 130 KG, das wären 60-65 KG pro Person. Oder zb „Geh mal zum LKW und hole die TP16 runter, und bring sie rüber zum Haus“ Gemeint ist eine Tauchpumpe Mast mit einem Gewicht von ca 45-55 KG, mal eben alleine vom LKW zum Schadensobjekt.
    Verweigert man die Anweisung wegen der Gesundheitsgefährdung, dann gibt es gleich Konsequenzen. Man wird aus der Einsatzabteilung rausgenommen und macht Küchendienst, oder man muß zum Rapport beim Ortsbeauftragten, wo es dann heisst „Kommt das noch mal vor, bist du bei uns raus“ – und sowas nach 25 Jahren im THW.

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