Donnerstag, 8. Dezember 2016

Köln baut Sirenen-Netz aus

17. Juni 2014 von  

Köln – Die Stadt Köln erhält vom Land Nordrhein-Westfalen einen Zuschuss von rund 380.000 Euro für die Erweiterung ihres Sirenennetzes. Geht es nach der Berufsfeuerwehr, soll in den nächsten zwei bis drei Jahren der flächendeckende Ausbau für das gesamte Stadtgebiet umgesetzt werden. Zunächst müssen die eigentumsrechtlichen, baulichen und technischen Verhältnisse für die Installation solcher Anlagen geklärt werden.

Sirene. Foto: Michael KlöpperWährend der Bund nach Ende des Kalten Krieges seine Sirenenanlagen deutschlandweit sukzessive außer Betrieb setzte, hatte die Stadt Köln Mitte der 1990er Jahre beschlossen, das Sirenennetz auf Kölner Stadtgebiet neu aufzubauen. Köln war damit eine der ersten Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die wieder auf Sirenen als schnellstes Warnmittel setzten und entsprechende Anlagen betreiben.

Bis etwa zum Jahr 2000 wurden zunächst 42 Sirenen in den Stadtteilen rund um die großen Chemiebetriebe errichtet, die sich an den Kosten beteiligten. In den Folgejahren kamen 41 Sirenen an Standorten entlang des Rheins durch die Stadtentwässerungsbetriebe hinzu. Derzeit wird der Ausbau von weiteren rund 55 Anlagen geplant. Damit wäre dann das gesamte Kölner Stadtgebiet mit Sirenensignalen abgedeckt und eine flächendeckende Warnung der Bevölkerung gewährleistet.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat den Städten und Kreisen insgesamt zehn Millionen Euro für den Aufbau kommunaler Warnsysteme zugesagt. Mit den Zuschüssen sollen die Kommunen vorhandene Warnsysteme weiter verbessern und ergänzen oder neue Konzepte auf den Weg bringen.

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