Mittwoch, 23. August 2017

Jubiläum: 40 Jahre Luftrettung in Deutschland

München – Am 1. November feiern die Luftrettung in Deutschland und die Luftrettung im ADAC ihr 40-jähriges Bestehen. Mit der Indienststellung des ersten ständig einsatzbereiten ADAC-Rettungshubschraubers „Christoph 1“ am 1. November 1970 in München begann ein neues Zeitalter im deutschen Rettungswesen.

Heute besteht das weltweit einmalige Rettungsnetz aus über 70 Stationen, von denen aus bisher rund zwei Millionen Einsätze gestartet wurden. Als größte zivile Luftrettungsorganisation absolvierten allein die Rettungshubschrauber des ADAC mehr als 800.000 lebensrettende Missionen.   

Die Luftrettung, die als dringend notwendiges Rettungsmittel vor allem für die Verletzten von Verkehrsunfällen außerhalb von Städten eingerichtet wurde, hat sich inzwischen als unverzichtbarer Bestandteil des Rettungsdienstes etabliert. Der Anteil internistischer Notfälle beträgt mittlerweile über die Hälfte aller Einsätze (51,5 Prozent). Verkehrsunfälle sind nur noch bei rund elf Prozent der Hubschraubereinsätze die Ursache. „Die Luftrettung in Deutschland hat unzähligen Menschen das Leben gerettet. Sie sorgt bei der gesamten Bevölkerung für viel Sicherheit und Vertrauen“, so ADAC-Präsident Peter Meyer. Unverzichtbare Dienste leistet die Luftrettung ebenso bei den Sekundäreinsätzen, den lebensnotwendigen Verlegungsflügen von einer Klinik zur nächsten (zehn Prozent).     

Der ADAC betreibt als größte zivile Organisation in Deutschland 45 Hubschrauber an 33 Stationen. Dabei investierte der Club nach eigenen Angaben seit 1970 mehr als 250 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der Luftrettung. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter und arbeitet mit über 800 Ärzten und 300 Rettungsassistenten zusammen. (Quelle: ADAC)

Anfänge der Luftrettung: Der erste Rettungshubschrauber, auf den Namen "Kolibri" getauft, war vom ADAC angemietet. Foto: ADAC

Anfänge der Luftrettung: Der erste Rettungshubschrauber, auf den Namen "Kolibri" getauft, war vom ADAC angemietet. Foto: ADAC

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