Dienstag, 25. Juli 2017

Infoblatt: Infektionsgefahren vermeiden

23. September 2015 von  

Berlin – Viele Einsatzkräfte sind in Deutschland aktuell in die Flüchtlingshilfe involviert. Dabei kommen sie auch mit Asylbewerbern in Kontakt, die auf ihrer langen Fluchtreise schlechte hygienische Bedingungen ertragen mussten. Hieraus ergibt sich für die Hilfskräfte ein gewisses Infektionsrisiko, vor dem sie sich schützen müssen. Die Deutsche gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gibt in einem Infoblatt für Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen wichtige Ratschläge.

Die Flüchtlinge haben in ihren Herkunftsländern nicht nur unvorstellbare Gewalt erfahren, sondern auf ihrer strapaziösen Flucht oft unter unhygienischen Bedingungen leben müssen. Flüchtlingslager sind häufig hoffnungslos überfüllt. An Trinkwasser, sanitären Anlagen und ärztlicher Versorgung mangelt es dann dort.

Durch diese unwürdigen Bedingungen können leicht Erkrankungen entstehen, die nicht nur für die Flüchtlinge eine Gefahr darstellen, sondern auch für die Einsatzkräfte die in die Flüchtlingshilfe involviert sind. Zwar sind medizinische Untersuchungen bei den Einreisenden vorgesehen, doch einige Krankheiten brechen erst nach einer Latenzzeit später aus.

Versorgung von Migranten

Einsatzkräfte bei der Versorgung von Migranten. Symbolbild: Bundespolizei

Die DGUV gibt Einsatzkräften für ihren humanitären Hilfseinsatz wichtige Ratschläge, wie man Infektionsgefahren vermeiden kann. Weiterhin empfiehlt die Versicherung den Impfschutz gegen Poliomyelitis, Diphtherie, Hepatitis A und B, Masern, Windpocken sowie Tetanus zu überprüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.

Wegen der Potenziellen Ansteckungsgefahr dürfen laut DGUV schwangere oder stillende sowie immungeschwächte Einsatzkräfte nicht in belegten Asylsuchendenunterkünften eingesetzt werden.

Das Infoblatt steht hier zum Download bereit.

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