Dienstag, 28. März 2017

Halloween: Warnung vor zu bösen „Scherzen“

Berlin – Beleidigungen, Sachbeschädigungen, Brandstiftungen – in den vergangenen Jahren haben es so manche „Monster“ mit ihren Scherzen zu Halloween übertrieben und Polizei und Feuerwehr unnötige Arbeit beschert. Grund genug für die Behörden vor der Grusel-Nacht vor Übertreibungen und deren Folgen zu warnen.

Auch wenn viele Scherze eher ein Fall für die Polizei sind: Mitunter musste in der Vergangenheit auch die Feuerwehr eingreifen, wenn etwa am 31. Oktober plötzlich Briefkästen oder Mülltonnen in Flammen standen – als „Rache“ für nicht erhaltene Süßigkeiten. Das der 31. Oktober in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, könnte die Aktivität auf den Straßen begünstigen.

Die Polizei appelliert an die Kinder die Halloween-Scherze nicht zu übertreiben und bittet Erziehungsberechtigte um eine Vorab-Aufklärung ihrer Schützlinge. Denn die Streiche könnten in Einzelfällen auch ein juristisches Nachspiel haben. Das Bewerfen von Hauswänden mit Eiern, das Herausreißen von Pflanzen, das Herausheben von Gullydeckeln oder auch das Beschmieren von Autos gehöre zwischenzeitlich mitunter zum Repertoire der „Gespenster“.

 

Für viele Hausbesitzer seien in den letzten Jahren dabei erhebliche Kosten für die Reinigung ihrer Fassaden entstanden. Die Polizei im niedersächsischen Lüneburg will vermehrt auf den Straßen streifen. Auchandere Polizeidienststellen kündigten verstärkte Streifendienste an.

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Kinder unter 14 Jahren können für ihre Taten zwar nicht strafrechtlich belangt werden, dennoch können zivilrechtliche Forderungen auch gegenüber Kindern beziehungsweise ihren gesetzlichen Vertretern geltend gemacht werden.

Halloween-Dekoration. Foto: Klöpper

Halloween-Dekoration. Foto: Klöpper

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