Haarrisse in Drehleiter entdeckt

Wildeshausen (NI) – Im Leiterpark der Drehleiter der Feuerwehr Wildeshausen (Kreis Oldenburg) sind bei einer Routineüberprüfung feine Risse entdeckt worden, die eine umgehende Reparatur erforderlich machen. Ortsbrandmeister Helmut Müller sprach gegenüber dem Feuerwehr-Magazin von dafür erforderlichen Reparaturkosten von 20.000 bis 30.000 Euro. Das Fahrzeug ist bis auf weiteres nicht einsatzbereit.

041209-drehleiterBei der Drehleiter handelt es sich um eine DLK 23-12, die 1995 von FGL Luckenwalde auf einem MAN M 03 geliefert worden war. Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich um ein Vorführfahrzeug. Hüffermann Nutzfahrzeuge hatte nachträglich einen Gerätekoffer auf dem Fahrzeug angebracht.

“Woher die Haarrisse kommen und wie tief diese sind, wissen wir derzeit noch nicht”, so Müller. Erst nach einer genauen Analyse kann der Reparaturaufwand abgeschätzt werden. Möglicherweise kann der betroffene Part aus dem Leiterpark herausgetrennt und ersetzt werden. Der Schaden war bei einer Routineüberprüfung in Luckenwalde aufgefallen. “Eigentlich darf so ein Schaden nicht sein”, merkte Müller an. Der Verwaltungsausschuss der Stadt beschloss am Mittwochabend die erforderlichen Mittel für die Reparatur bereitzustellen.

Die Feuerwehr Wildeshausen versucht nun für die mehrwöchige Dauer der Reparatur eine Leih-Drehleiter zu organisieren, um einsatzbereit zu bleiben. Alternativ müssten im Einsatzfall die Drehleitern aus Ganderkesee oder Vechta alarmiert werden.

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