Donnerstag, 8. Dezember 2016

Größte Interschutz seit ihrem Bestehen

Cuxhaven (NI) –94 Tage vor Eröffnung der Interschutz erwartet die Deutsche Messe eine Rekordbeteiligung von 1.400 Ausstellern aus 49 Nationen, die sich erstmals auf einer Gesamtfläche von über 100.000 Quadratmetern präsentieren. Dies gaben die Veranstalter auf einer Interschutz Preview in Cuxhaven bekannt. Im Anschluss diente die Hafenstadt als Ausgangspunkt einer spektakulären Rettungsübung auf See.

„Dies ist die größte Interschutz seit ihrem Bestehen“, sagte Dr. Jochen Köckler, der als Vorstand bei der Deutschen Messe AG für die Interschutz 2015 verantwortlich ist. Die Anzahl der ausländischen Aussteller sei höher als die inländische Beteiligung. Die Top-10-Ausstellernationen sind China, Italien, die USA, Großbritannien, Frankreich, die Niederlanden, Österreich, Indien, Polen und die Tschechische Republik.

Rund 125.000 Besucher aus bis zu 100 Ländern erwartet die Deutsche Messe in Hannover. In Sachen Internationalität werden ihnen erstmals so genannte Partnerlandtage geboten. Auf den Gemeinschaftsständen der teilnehmenden Länder Italien, Frankreich und Polen sind landestypische Aktivitäten zu sehen.

Mit einer spektakulären Übung auf See zeigen die Interschutz-Veranstalter die Zusammenarbeit verschiedener Behörden und Organisationen. Foto: Michael Rüffer

Mit einer spektakulären Übung auf See zeigen die Interschutz-Veranstalter die Zusammenarbeit verschiedener Behörden und Organisationen. Foto: Michael Rüffer

Neben mehreren Fachkongressen und rund 50 Konferenzen können Besucher erstmals auch Branchentreffs zu den Themen Vorbeugender Brandschutz, Rettung und Katastrophenschutz und Sicherheit ansteuern. Das Forum CR!SE zu globalen Krisen setzt einen Schwerpunkt im Bereich Kritische Infrastruktur.

Wie eine Zusammenarbeit verschiedener Behörden und Organisationen bei komplexen Schadenslagen funktionieren kann, zeigten die Interschutz-Veranstalter bei einer großen Brandbekämpfungs- und Verletztenversorgungsübung auf See. Unter Leitung des Havariekommandos kamen Einheiten der Feuerwehren Bremerhaven, Hamburg und Cuxhaven sowie der Bundeswehr, der Bundespolizei und der Deutschen Gesellschaft zur Rettungs Schiffbrüchiger (DGzRS) zum Einsatz.

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Angenomme Lage: eine Explosion auf einem Schiff mit anschließendem Feuer und mehreren Verletzten. Ein Schiff der Schiffahrtspolizei sowie Hubschrauber der Deutschen Marine und der Bundespolizei brachten eine Brandbekämpfungseinheit, ein Verletztenversorgungsteam sowie ein Offshore-Notfall-Reaktionsteam an Bord des Havaristen. Insgesamt 40 Personen nahmen an der Übung teil, darunter ein DRK-Team für Realistische Unfalldarstellung sowie Verletztendarsteller der Bundeswehr.

Gruppenbild vor Messe-Logo (von links): Dr. Jochen Köckler, Vorstand Deutsche Messe AG, Dirk Aschenbrenner, Präsident der vfdb, Dr. Uwe Lühmann, Ministerialrat im niedersächsischen Innenministerium, Christoph Unger, Präsident BBK. Foto: Michael Rüffer

Gruppenbild vor Messe-Logo (von links): Dr. Jochen Köckler, Vorstand Deutsche Messe AG, Dirk Aschenbrenner, Präsident der vfdb, Dr. Uwe Lühmann, Ministerialrat im niedersächsischen Innenministerium, Christoph Unger, Präsident BBK. Foto: Michael Rüffer

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