Gimaex prüft Schadenersatzansprüche

Wilnsdorf (NW) – Der deutsch-französische Aufbauhersteller Gimaex (vormals Gimaex-Schmitz) prüft derzeit, ob durch die Bildung eines rechtswidrigen Kartells von anderen Aufbauherstellern Schadenersatzansprüche für nicht-rechtmäßig verlorene Aufträge geltend gemacht werden können. Geklärt werden soll auch, ob auch Kunden möglicherweise Forderungen stellen können.

In einer Mitteilung von stellt Gimaex außerdem klar: “Um eventuellen Verunsicherungen unserer Partner vorzubeugen, weisen wir explizit darauf hin, dass die Gimaex-Gruppe von diesen Absprachen und Verfahren nicht betroffen ist. Derartige Marktbeschränkungen und Absprachen, wie sie das Bundeskartellamt aufgedeckt hat, führen zu höheren Preisen, ineffizienten Marktmechanismen und gefährden letztlich die Existenz der rechtskonform handelnden Marktteilnehmern.”

In der vergangenen Woche hatte das Bundeskartellamt wegen illegaler Preisabsprachen Bußgelder in einer Gesamthöhe von 20,5 Millionen Euro gegen drei Aufbauhersteller von Feuerwehrfahrzeugen verhängt. Namentlich nannte das Kartellamt die Albert Ziegler GmbH & Co. KG, die Schlingmann GmbH sowie die Rosenbauer-Gruppe. Gegen einen vierten Hersteller wird das Verfahren noch fortgeführt. Das Bundeskartellamt verhängte außerdem ein Bußgeld gegen einen Wirtschaftsprüfer wegen dessen Mitwirkung an einem Kartell.

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