Dienstag, 23. Mai 2017

Gewerkschaft fordert: Gewalt gegen Einsatzkräfte darf nicht bagatellisiert werden

23. September 2016 von  

Solingen (NW) – Die deutsche Feuerwehrgewerkschaft (DFeuG) äußert sich besorgt über die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte. Mitglieder der Gewerkschaft würden mittlerweile täglich von Übergriffen und Bedrohungen berichten.

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Die Gewerkschaft fordert deswegen von der Politik und der Justiz konsequentes Handeln. Täter müssten stärker zur Verantwortung gezogen werden. Die Straftaten dürften nicht bagatellisiert werden.

Darüber hinaus erwartet die Gewerkschaft, dass die Dienstherren ihrer Fürsorgepflicht gerecht werden. Dazu gehöre beispielsweise die flächendeckende Einführung von Deeskalationstrainings. Diese sollten als Pflichtfortbildungen angeboten werden.  Ebenso könnte es künftig nötig werden, Körperschutzausstattungen, beispielsweise Schutzwesten, in besonders gefährdeten Bereichen einzusetzen.

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Auch die bundesweite Einführung des Digitalfunks könne die Sicherheit der Einsatzkräfte weiter verbessern. So könnten die Einsatzkräfte im Notfall einfacher den Kontakt mit der Rettungsleitstelle aufrechterhalten und Hilfe anfordern.

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