Samstag, 3. Dezember 2016

Gefahrstoffaustritt in Integrierter Leitstelle

München – Am Dienstag ist es in der Integrierten Leitstelle München zu einem Gefahrstoffaustritt gekommen. Eine Wartungsfirma sollte in den Räumen die Klimaanlage reinigen. Dabei sind nach Angaben der Feuerwehr durch das verwendete Reinigungsmittel Salz- und Phosphorsäuredämpfe freigesetzt worden, die sich über die Klimaanlage in der Leitstelle verteilten. Die Kollegen, die gerade ihren Dienst in der Leitstelle versahen, klagten gegen 10.30 Uhr über Atemwegs- und Augenreizungen.

Nach einer ersten Untersuchung von Rettungsassistenten der Feuerwehr, mussten insgesamt 21 Kolleginnen und Kollegen zur weiteren Abklärung ins Klinikum rechts der Isar auf die Toxikologische Abteilung gebracht werden. Zur Abklärung der vorhandenen Schadstoffbelastung führte die Analytische Task Force (ATF) Konzentrationsmessungen in den Räumen durch. Hierbei wurden im Führungsraum keine erhöhten Werte, jedoch in einem anderen Raum eine geringe Konzentration gemessen.

Zeitgleich wurde die Notleitstelle auf der Feuerwache 1 in Betrieb genommen. Der Betrieb der Leitstelle geht ohne Beeinträchtigungen weiter. Am Dienstagnachmittag hieß es, die originäre Leitstelle solle am Mittwoch gegen 20.00 Uhr wieder ihren Betrieb aufnehmen können.

Leitstelle München: In den Räumen der ILS kam es am Dienstag zu einem Gefahrstoffaustritt. Foto: Michael Rüffer

Leitstelle München: In den Räumen der ILS kam es am Dienstag zu einem Gefahrstoffaustritt. Foto: Michael Rüffer

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