Feuerwehrmann beleidigt und angefahren

Waldems (HE) – Ein Pkw-Fahrer hat am Dienstag einen Feuerwehrmann der Freiwilligen Feuerwehr Waldems-Esch (Rheingau-Taunus-Kreis) beleidigt und angefahren. Der Fahrer war zuvor durch eine Absperrung gefahren und durch den Feuerwehrmann angehalten worden.

Während der Beseitigung einer kilometerlangen Ölspur, versucht ein Pkw-Fahrer die Absperrung zu durchbrechen. Als er aufgehalten wird, fährt er einen 48-jährigen Feuerwehrmann an und beleidigt ihn. Foto: Feuerwehr Waldems-Esch (zeigt nicht die Tat)

Die Feuerwehr Waldems-Esch war am Dienstagmorgen damit beschäftigt, eine Ölspur auf der Bundesstraße 275 zu beseitigen. Ein Lkw hatte eine große Menge Diesel über mehrere Kilometer verloren. Aufgrund der massiven Verschmutzung der Fahrbahn, sperrten die Einsatzkräfte die B 275 vollständig.

Ein Pkw-Fahrer versuchte während der Arbeiten, durch die Absperrung zu gelangen. Dabei forderte ein 48-jähriger Feuerwehrmann ihn zum Halten auf. Laut Aussage des 48-Jährigen, kam der Fahrer der Aufforderung widerwillig nach.

Plötzlich rollte er ihm über den Fuß. Als der Fahrer den ehrenamtlichen Helfer zusätzlich beleidigte, schrieb dieser sich das Kennzeichen auf. Daraufhin setzte der Täter zurück und fuhr gegen sein Schienbein.

Gewalt gegen Einsatzkräfte Teil 1: “Bespuckt, beleidigt, angegriffen”

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Der Feuerwehrmann wurde nicht verletzt, erstattete aber Anzeige bei der Polizei.

5 Kommentare zu “Feuerwehrmann beleidigt und angefahren”
  1. Direkt den Fahrer besuchen und den Führerschein einkassieren.

  2. den führerschein abnehmen finde ich gut, aber das bitte schön auf lebenszeit!!!!!

  3. Traurig, dass es solch aggressiven Leute gibt, die weder Geduld noch irgendein Ehrgefühl in ihrem Leib haben und weil sie es eilig haben, einen Feuerwehrmann anfahren – eine kranke Welt ist das! Dieser Mensch sollte für immer die Fahrerlaubnis verlieren!

  4. Christian

    Führerschein abnehmen reicht leider nicht mehr Heutzutage.

    Wir sollten es machen wie in Dubai. Wo sich Leute die sich zu viel im Straßenverkehr erlauben nicht den Lappen abgenommen kriegen, sondern das Auto. Und zwar samt aller Schlüssel und Fahrzeugpapiere. Und die Karosse bleibt so lange bei der Polizei stehen bis das (ziemlich hohe) Bußgeld bezahlt wurde.

    Natürlich müsste man hierzulande eine Kombination aus Führerschein- und Autoentzug einführen da sich hier ja jeder in Null Komma Nichts ein Auto von Freunden und Verwandten leihen kann, aber dennoch, das Auto einzukassieren könnte, besonders bei den Teureren Karossen, ziemlich was bringen.

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