Freitag, 21. Juli 2017

Feuerwehr soll Social Media im Einsatz stärker nutzen

Hamburg – Welche Bedeutung haben Facebook, Twitter und Co. für die Lageeinschätzung und den Informationsfluss bei Einsätzen? Wie die „Welt“ berichtet, fordern FDP Politiker jetzt, dass die Feuerwehr Hamburg soziale Medien stärker dafür nutzen solle.

Service_Soziale_Medien

Spätestens seit dem Münchener Amoklauf im Juli wird über die Bedeutung von sozialen Netzwerken für Feuerwehr und Polizei bei Einsätzen diskutiert. Das Beispiel Hamburg zeigt, dass die Hilfsorganisationen soziale Medien bisher noch recht unterschiedlich nutzen. So verwerten die Hamburger Polizeibeamten relevante Informationen aus Facebook und Twitter fast täglich für die Einsatzbewältigung.

Passend zum Thema:

Auch stellt die Polizei den Hamburger Bürgern Informationen zu Einsätzen auf den entsprechenden Plattformen bereit. Der Feuerwehr hingegen fehlt das notwendige Personal dafür. Der Pressesprecher der Hamburger Feuerwehr, Werner Nölken, erläutert gegenüber feuerwehrmagazin.de: „Wir sind zwar rund um die Uhr telefonisch erreichbar, aber unsere Abteilung ist ab 15 Uhr nicht mehr besetzt. Wie stellen sich die Politiker das vor?“ Es bestünden keine Kapazitäten, die sozialen Plattformen nach nützlichen Einsätzen für die Lageeinschätzung abzuscannen. „Das ist doch völliger Irrsinn. Wir können doch das Bildmaterial nicht permanent beobachten, das zu Einsätzen in den sozialen Medien kursiert“. Auch sei bei der Feuerwehr Hamburg erst eine Person im Umgang mit sozialen Medien ausreichend geschult, schreibt die Welt.

Kommentare

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit...
Falls Sie ein Bild von sich beim Beitrag möchten: Gibts hier: Gravatar!

'; } ?>