Dienstag, 6. Dezember 2016

C-Führerschein: Sonderregel für Einsatzkräfte

11. April 2014 von  

Berlin – Alle Feuerwehrangehörige dürfen künftig mit 18 Jahren den Führerschein der Klasse C erwerben. Dies habe der Deutsche Bundesrat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, teilte der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) mit. Damit sind sie von der angehobenen Altersgrenze für den Führerschein der Klassen C (Altersgrenze 21 Jahre) und D (24 Jahre) ausgenommen.

Die Sonderregelung gilt für Angehörige der Feuerwehren, der Polizei, der nach Landesrecht anerkannten Rettungsdienste, des Technischen Hilfswerks und sonstiger Einheiten des Katastrophenschutzes bei Einsatzfahrten und vom Vorgesetzten angeordneten Übungsfahrten.

Foto: DFV„Dies ist ein weiterer zukunftssichernder Erfolg für das Ehrenamt“, freut sich DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Der Fachverband hatte sich nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Landesfeuerwehrverbänden beharrlich für die Herabsetzung des Mindestalters eingesetzt. „Wenn die Sonderregelung, die durch die 3. Europäische Führerscheinrichtlinie für Einheiten des Katastrophenschutzes angeboten wird, nicht genutzt worden wäre, hätte dies gravierende Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Maschinisten bei den Feuerwehren haben können – und zwar gleichermaßen bei Berufs- wie bei Freiwilligen Feuerwehren“, erläutert Kröger.

Frühe Führerscheinausbildung notwendig

Sowohl beim ehren- als auch beim hauptamtlichen Engagement sei eine frühe Aufnahme der Fahrausbildung geboten. Die Grundausbildung in der Feuerwehr fällt für die meisten Anwärterinnen und Anwärter mit der Zeit der beruflichen Ausbildung zusammen. „In Verbindung mit der ärztlichen Eignungsuntersuchung, durch die oftmals ältere Feuerwehrangehörige für Fahrtätigkeiten ausfallen, und dem Rückgang der Anzahl der Feuerwehrangehörigen, die ihre Fahrerlaubnis im Rahmen des Wehrdienstes absolviert haben, suchen viele Feuerwehren händeringend qualifizierte Maschinisten – hierbei dürfen junge Feuerwehrangehörige nicht außen vor bleiben“, resümiert der DFV-Präsident. (Foto: DFV)

Feuerwehrführerschein: Wenden im Quadrat (Video)

Kommentare

36 Kommentare zu “C-Führerschein: Sonderregel für Einsatzkräfte”
  1. Patrick sagt:

    Ich findes es gut das sollen se mal ruhig einführen !!!
    auch in GANZ BRD !!

  2. Bastian sagt:

    Das halte ich für ziemlich unüberlegt und sehr sehr kritisch. Jeder der Älteren und erfahreren Feuerwehrleute oder auch der Kollegen von anderen Diensten kann sich noch erinnern als er oder sie 18 Jahre alt waren und heiß auf jeden Einsatz wahren und auch kaum Erfahrungen im normalen Verkehr hatten.
    So besonnen wie erfahrene und ältere Fahrer sind die Jüngeren oder ist man mit 18 Jahren auf keinen Fall.
    Ich sage Euch, dass die Unfallgefahr im Einsatz steigen wird.
    Diese Entscheidung ist der falsche Weg.

  3. Markus sagt:

    Schön und gut doch es hilft kaum, der Führerschein selber kostet einfach zu viel, das kann sich kaum ein junger Mensch leisten. Verhält sich also ähnlich wie beim „Feuerwehrführerschein“ bezüglich 7,5t Fahrzeugen, klar ländlichen wehren ist damit geholfen mit ihren kleinen Fahrzeugen, in Städten sieht das wieder anders aus, da reden wir von Fahrzeugen mit teilweise 16-18t Fahrgestellen. Eine wirklich bessere Lösung wäre es wohl den Führerschein in die Ausbildung mit aufzunehmen, was vom Staat bezahlt und gefördert wird, dass wird auch dankend genommen.
    Dies ist natürlich mit Kosten verbunden, doch sollte man nicht vergessen was in den freiwilligen Feuerwehren unentgeldlich geleistet wird. Da sollte alle 2-3 Jahre so ein Führerschein wohl drin sein, müssen ja nicht 5 pro Jahr ausgebildet werden das wäre quatsch.

  4. Christoph sagt:

    Ehrlich gesagt finde ich es nicht gut. Ich bin zwar selber in der Feuerwehr, aber es gibt immer Leute die auch im Alter noch eine Fahrerlaubnis haben. Die angeführten Argumente sind nur Augenwischerei. Als Gegenargument könnte man sofort sagen, dass in dieser Jahrgangsgruppe die Menschen noch überdurchschnittlich viele Wohnortwechsel vornehmen und noch nicht ihr finales zu Hause gefunden haben (Ausnahmen mag es geben), aber generell wechselt man nochmal Wohnort, wegen Job/Ausbildung/Partner oder vllt hat man auch keine Zeit mehr. Als Hauptpunkt würde ich jedoch anmerken ein 18 Jaehriger/ge soll erstmal Fahrpraxis sammeln im Verkehr bevor ich ihn auf Einsatzfahrt auf nen 12 Tonnen Fahrzeug setze. Der Gesetzgeber hatte ja bereits die alte Regel nicht ohne Grund erlassen. Dazu kommt, dass man ja nicht täglich auf dem LKW fährt und dann geringe Fahrpraxis, gepaart mit Stress und jugendlichen Leichtsinn ist in Summe keine positive Idee/Änderung.

  5. Andre sagt:

    Mal ein Schritt in die richtige Richtung,aber das Deutschlandweit einheitlich zu Regeln wird wohl eher ein ding der Unmöglichkeit werden.
    Das Bayerische Modell mit dem Feuerwehr Führerschein bis 7,5t zu Einsatz und Übungsfahrten ist ja im Prinzip das selbe.Einmal ehrlich welcher Feuerwehrangehörige würde eine LKW Führerschein machen wenn er KEINEN Komerziellen Zweck dafür hätte z.B. Beruflich/Privat.
    „Nur“ für die Feuerwehr einige Tausend Euro ausgeben? Wer es sich leisten kann.Und Leute im Alter Zwischen 18 und 25 die nicht Wissen wo sie Beruflich und Privat in einigen Jahren Stehen sich an meinwegen 10 Jahresverträge des Trägers der Feuerwehr zu binden, damit sie einen Zuschuss oder Bezahlung des Führerscheins bekommen halte ich doch für sehr unwahrscheinlich.

  6. Marko Kruse sagt:

    Als Berufskraftfahrer und Feuerwehrmann finde ich es nicht Sinnvoll unerfahrenen Fahrern gleich den C-Fuhrerschein auf´s Auge zu drücken und diese dann auch noch im absoluten Stress mt Blaulicht und Fanfare über die Straßen zu schicken. Absolut der falsche Weg!!! C mit 21, mind. drei Jahre Fahrpraxis zwingend erforderlich (ich wäre sogar für fünf) und dann regelmäßige Schulungen auf Großfahrzeugen. Es gibt Sachen da muß die Stadt/Gemeinde mal in die Tasche fliegen.

    Und ich persönlich werde niemals einen 18, 19 oder 20jährigen im Einsatz auf einem LF als Fahrer einteilen. Ich werde alles tun um das Risiko zu minimieren das sich meine Mannschaft und andere bei einem Unfall durch mangelnde Fahrpraxis des Fahrers verletzen oder sogar sterben könnten. Und wenn ich selber fahre!

  7. michael sagt:

    Wenn dann für alle Bürger in Deutschland ,und nicht nur für privilegierte

  8. Stefan sagt:

    Oh Oh Oh ich habe da so meine Bedenken was die Sicherheit bzw die komplett fehlende Fahrpraxis angeht ! Also ich rede von einer Einsatzfahrt im Berufsverkehr und dann ohne die nötige Praxis ….. gefährliche Mischung !

  9. bd112 sagt:

    Mit ein Paar Monaten Erfahrung im Straßenverkehr Einsatzfahrten?!

  10. KaMa112 sagt:

    Also das halte ich für sehr gewagt. Im PKW-Bereich gibts die Probezeit ja nicht um sonst. Man bedenke die Kameraden mit 18 haben den Truppmann , beginnen Feuerwehr zu „begreifen“, dann gleich den Maschinistenlehrgang und ab aufs Feuerwehrauto? Ohne ausreichende (LKW) Fahrpraxis mit Sonder und Wegerecht in den Straßenverkehr – man denke an den schweren Unfall in Glindenberg mit den Tödlichen Ausgang! Hohe Ansprüche in der Ausbildung wird gefordert und gewünscht – Dann rasen 18-jährige mit 8 Kameraden zum Einsatz – für mich als Feuerwehrmann und Maschinistenausbilder ein Alptraum!

  11. Tobias Detsmore sagt:

    Der Bundesrat entscheidet für die ganze BRD…… Was hast Du denn gedacht? Dass eine Novellierung des Fahrerlaubnisrechts auf ein Bundesland beschränkt ist?

  12. Jens sagt:

    Und warum müssen wir für unser Ehrenamt diesen Führerschein alleine finanzieren? Welcher 18jährige hT das Geld ?

  13. Julian sagt:

    Muss man denn den Autoführerschein schon haben ?

  14. stengel herbert sagt:

    Das halte ich nichts von die Jugend sollte erst mal auf PKW erfahrungen sammeln,befor man sie mit Sonderrechten auf die Menschheit los lässt,

    grüße aus dem Badischen

  15. Flo sagt:

    Ab wann soll das dann losgehen?

  16. G.V. sagt:

    Und welcher 18-Jährige kann sich heute noch einen Führerschein Klasse C bzw. CE leisten?
    Meiner Meinung nach bringt diese Regelung noch lange keine Lösung des Problems.
    Man sollte sich mal überlegen, wie man finanziell ünterstützen kann. Bzw. ob man nicht z.B. landesweit eine Fahrschule extra für diese Zwecke einrichtet.

  17. Matthias sagt:

    Die Klasse C durfte man schon die ganze Zeit mit 18 erwerben. Man durfte nur nicht vor dem 21. Lebensjahr gewerblich fahren.

  18. Pascal sagt:

    Was ist an dieser Regelung jetzt neu ?????

  19. Basti sagt:

    Moser, Moser. Mensch.
    Ob diese Regelung neu ist kann ich nicht beurteilen, aber die ganzen negativen Meinungen hier finde ich überzogen.
    Meiner Erfahrung nach sind die jungen Fahrer nicht alleine unterwegs und sind auch reifer als andere.

  20. Thomas sagt:

    Die Regelung halte ich (30, seit 3 Jahren ausgebildeter Maschinist mit FS-Klasse C) für problematisch.
    Einem 18-20-Jährigem fehlt es an Erfahrung, sowohl was Einsätze an sich angeht also auch Fahrpraxis. Gerade als Fahrer muss man im Einsatz eine gewisse Coolness und Ruhe an den Tag legen, um z.B. ein LF (gut 12-14t) samt Mannschaft sicher zum Einsatz und wieder nachhause zu bringen. Mein Eindruck ist, umso älter der Fahrer, umso besonnener wird gefahren.
    Ich persönlich möchte da niemanden am Steuer, der schon mit einem Pkw noch überfordert ist und vielleicht erst zu seinem 10. oder 20. Einsatz aktiv mit rausfährt.

  21. Tobias sagt:

    Also die Bedenken in allen Ehren, aber lasst uns nochmal genau Aufdröseln:

    Soweit ich mich entsinnen kann, gab es die 21er Beschränkung auch vorher nur fürs gewerbliche Fahren, heißt in Summe unser Gesetzgeber hielt es bis dato auch schon für verantwortbar, einen 18-jährigen grundsätzlich solch ein Gefährt führen zu lassen, mit enstprechender Ausbildung natürlich. Und die ähnliche Diskussion hatten wir auch schon beim Feuerwehrführerschein wo es um die Anhebung auf bis zu 7,5 t ging, da hatte man sogar noch die Sperre bis 21 eingebaut. Vorm EU-Führerschein fuhren 18 jährige ohne jegliche Ausbildung, nämlich mit PKW Führerschein 7,5 t. Da war die Einweisung, die bei Feuerwehrfahrzeugen üblich ist schon besser als die Fahrt ins Blaue die wahrscheinlich jeder Dachdeckerazubi zu dieser Zeit mim 7,5er auf die Baustelle gemacht hat, oder? Natürlich kommen bei Einsatzfahrten Gefahrenfaktoren dazu, aber die sind auch beim 9-Sitzer MTF da. Was ich sagen will: Man muss diese Thematik auch nicht ins unendliche Treiben, Fakten sind: Wer kapiert hat, was Sonder-und Wegerechte sind und wie sie angemessen genutzt werden, fährt sicher (mit unvermeidbarem Restrisiko), wer es nicht kapiert, wem der Verstand fehlt, oder wer es nicht kann, fährt weniger sicher. Aber auch 25 jährigen aufwärts fehlt da teilweise eben dieser Verstand. Ich habe auch schon genügend riskante und unkalkulierbare (meiner Meinung nach) Fahrmanöver von „älteren“ oder „erfahrenen“ Fahrzeuglenkern gesehen. Man kann es also nicht verallgemeinern. Vielmehr ist meiner Meinung nach eine breite Palette an gesetzlichen Möglichkeiten im Zusammenwirken mit der Organisationsverantwortung erforderlich. Bei uns musste schon immer erstmal 2 Jahre Fahrerfahrung auf Pkw her, bevor es auf überhaupt irgend ein Feuerwehrfarzeug ging. Seit Feuerwehrführerschein gibt es gesplittete Einweisungsfahrten für kritische Fahrzeuge, z.B. die mit Wassertank oder alter Technik, (Unimog) die von vornherein mehr vom Fahrer abverlangen. Mir geht diese ewige Diskussion ala jung=unverantwortlich,übermütig irgendwo auf den Geist. Ich bin mittlerweise 23, seit 17 den PKW-Führerschein mit erlaubter Alleinfahrt zur Arbeit. Seit ungefähr einem Jahr Feuerwehrführerschein bis 7,5 t. Nebenbei traut man mir laut Prüfungsbescheid seit meinem 19. Lebensjahr das Fahren von Zügen mit vielen Hundert Fahrgästen zu, nur gesetzliche Bestimmungen waren bis zum 21. Lebensjahr mal wieder dazwischen. Aber keine Angst, sicher war vor mir trotzdem niemand, den für die zwischenzeit durfte ich alle vorbereitenden Tätigkeiten, inkl. der hauptsächlich Sicherheitsrelevanten Prüfungen der Bremsen und Sicherheitsysteme für meine Kollegen durchführen. Will mir jetzt jemand erklären, dass ich nicht genügend Verantwortung vor dem 21. Jahr tragen konnte, ein Feuerwehrfahrzeug nach enstsprechender Fahrausbildung an den Einsatzort zu fahren und zurück? Also bitte…..Ich habe natürlich nicht die Erfahrung und Routine wie jemand, der solche Fahrzeuge schon viele Jahre durch den Verkehr lenkt, aber für den bestimmten Zweck, hat es bisher immer noch ausgereicht. Und wenn meine Bude morgens um 8.30 brennt, und ich sehe was vorm Gerätehaus vorfährt, dann bin ich doch wirklich froh wenn ein 18 jähriger da ist, der Mannschaft und Gerät bringt, statt auf die Feuerwehr aus dem Nachbarort zu warten. Und diese Problematik wird von Jahr zu Jahr akuter, nicht besser, das sollte auch der Gesetzgeber nicht vergessen. Bei allen teilweise berechtigten Bedenken in Ehren, aber es ist unserer Bevölkerung am Schluss nicht geholfen, wenn dieses Problem aus Übervorsichtigkeit schlussendlich nicht gelöst wird und in naher Zukunft Brandschutz und Hilfeleistung nicht mehr rund um die Uhr gewährleistet sind. Und diese Zeiten stehen, wenn es der ein oder andere auch nicht hören mag, schon draußen vor der Tür. Das kann unterm Strich nicht der bessere Weg sein. Als Wort zum Schluss zum Thema Führerscheinregelung: Mein Großvater hat damals auf einem 7,5 t ohne Anhänger seinen LKW-Führerschein gemacht, durfte rechtlich später aber Alles fahren, also auch 40t Sattelzug etc. Leute, merkt ihr was? Das heißt nicht das früher alles besser war, aber zeigt immer ein bisschen eindrucksvoll über welche „Probleme“ wir heutzutage diskutieren….

  22. Uli sagt:

    Die gesetzlichen Grundlagen sind das Eine, Erfahrung das Andere! Einsatzfahrt, Stresssituation, wenig Erfahrung! Unfälle sind vorprogrammiert.
    Letztlich sind hier die Führungsebenen bei der Ausgestaltung der Möglichkeiten mehr denn je gefordert. Burteilung, Auswahl, Ausbildung!!

  23. Jürgen sagt:

    Also ich finde das Thema sehr gewagt , ich habe selbst den alten 3er gemacht und durfte so auch nach meiner FW Ausbildung 7,5 Tonner Lf8 RW 1 Unimog fahren ( selten ). Unsere Gemeinde hat vor 5 Jahren sich dazu entschlossen die Verfügbarkeit der Maschinisten aufzuwerten in dem sie den FS Finanziell unterstützten und pro Abteilung 3 Mann zum C FS ausgewählt . ich habe jetzt nach ca 5 Jahren nochmals ein Fahrsicherheitstraining gemacht um die Fahrkenntnisse aufzufrischen , ich war erschrocken wie das Fahrzeug in brenzligen Situationen reagiert .und was einem fehlt ,wenn man nicht oft im Einsatz fährt Ich sag nur Vorsicht mit dieser Regelung !!!

  24. Markus H. sagt:

    Hallo,

    Dieses ganze Diskussion hat etwas von, seht ich hab den C Führerschein und kann deshalb viel besser fahren….
    Fakt ist das viele mit dem alten 3 er Führerschein sogar Anhänger fahren darf mit 11 to und Druckluftbremse usw…
    Das jemand laut Gesetz etwas fahren darf heißt nicht das er es kann. Es gibt in meiner Wehr 18jährige denen ich das führen der Einsatzfahrzeuge eher zutraue als den sog. Erfahrenen Klasse C Fahrern.
    Man darf und sollte das nicht pauschalisieren, den wenn man das Argument Erfahrung als Grundlage für das führen der Einsatzfahrzeuge nimmt, bleiben wohl nur noch Berufskraftfahrer übrig. Mal ehrlich diese Fass will niemand aufmachen. Lässt das eigene Ego und die Kirche im Dorf und sorgt lieber dafür das gerade die jungen Kameraden den verantwortungsvollen Umgang mit dem Hobby Feuerwehr lernen. Selbst wenn das bedeutet ab 18 LKW zu fahren.

  25. Jenny sagt:

    ich kann jetzt nen C1 fürn rettungsdienst machen und nächstes jahr dann nen C damit ich unimog beier fw fahren kann

  26. Stefan sagt:

    Servus,
    ich versteh eure Sorgen nicht. Wie Tobias bereits geschrieben hat, darf man bereits mit 18 Jahren den CE machen. Ich habe meinen Führerschein CE mit 20 Jahren gemacht und das ist mitlerweile auch schon wieder zehn Jahre her.
    Außerdem wird ausgeblendet, dass nicht alle mit 18 Jahren den PKW-Führerschein machen. Ich kenn genug Leute, die ihn erst mit mitte zwanzig oder noch später gemacht haben und diese dürften den CE, sofern die den machen, sofort auch gewerblich nutzen.
    Was die Finanzierung angeht bin ich der Meinung, dass die Kommune den führerschein komplett bezahlt. Die ist ja schließlich verantwortlich dafür, dass die Feuerwehr MIT ihren Fahrzeugen zur Einsatzstelle kommen.

    Allen eine schöne Woche

  27. Sebastian 38 sagt:

    Hallo an alle,

    die Diskussion um den Führerschein mit 18 kann ich nicht so richtig
    verstehen, in jeder Feuerwehr gibt es einen Wehrleiter und einen Ausschuß der über solche Sachen berät und beschließt. Sie wissen doch wer in der Wehr
    mit 18 solche gewissenhafte Aufgabe ausüben kann und wer nicht.
    Die älteren Kameraden mit dem großen Führerschein haben auch mal jung angefangen und hatten keine Erfahrungen und irgendwann fallen sie auch weg.
    Ob ich mit 18 oder 21 den Führerschein mache ist egal beide sind dann unerfahren. Die Erfahrungen können sie nur bekommen wenn sie in den Ausbildungsdiensten auch richtig mit einbezogen werden um gute Maschinisten
    zu werden.

  28. alex sagt:

    Generell bin ich dafür, dass man den Führerschein mit 18 machen darf. Nur sollte man den jungen Fahrer nicht direkt bei Einsatzfahrten auf den „Bock“ lassen. Das sollte man aber auch mit 30jährigen Kameraden machen. Führerschein hin oder her… erstmal Praxis sammeln bei Alarmübungen und bewegungsfahrten. Das solltean aber auch mit nem 30jährigen Kameeaden so handhaben, der frisch den „Lappen“ hat.
    Und…….. jüngere Leute lernen noch eher dazu, als ältere, die schon ihr eigenes „Wltbild“von der straße haben.

  29. Mona sagt:

    Hallo, kann mir einer sagen wie das ist mit verlängerter Probezeit, darf man da trotzen den „Feuerwehrführerschein“ machen?

    Lg

  30. Anderer sagt:

    @Mona
    Wenn ich das zu entscheiden und finanzieren hätte:
    Nein. Durch deine Verlängerung hast du bewiesen, dass du nicht die notwendige Sorgfalt besitzt. Die meisten Probezeitverlängerungen gibt es durch Rasen (über 21km/h zu schnell)

    Sobald die Probezeit vorbei ist und ich mir sicher bin das du nun die nötige Sorgfalt besitzt, würde ich dir den Führerschein finanzieren.

  31. Jonas sagt:

    Finde ich gut für die, die wissen, dass sie dort wohnen bleiben wo sie sind.
    Der Schein wird ja immerhin mit 1500€ gezuschusst.

  32. Tino sagt:

    Ich selber habe seit über einem halben Jahr meinen CE-Führerschein(komplett von der Feuerwehr). Bin inzwischen 21 Jahre alt. Aber ich muss sagen, dass ich froh war, dass ich meinen B-FS schon über 2Jahre hatte… Ganz „frische“Fahrer würde ich erstmal ein bisschen Erfahrung sammeln lassen, aber wie ein Vorredner schon sagte: die Leute werden nicht leichtfertig zur Fahrschule geschickt! Da hat sich irgendwer etwas bei gedacht!
    Schon bei der Fahrt zum Feuerwehrhaus sehe ich eher die „Alten“ fahren wie die Irren… Und jeder sollte selber wissen was er kann und was nicht(habe mir bis dato noch keine Einsatzfahrt mit unserem 14Tonner zugetraut.. Den fahre ich aber regelmäßig!)

  33. Frank Hofmann sagt:

    Hallo,
    es gibt in meinen Augen nur eine sinnvolle Lösung um den Bedarf an LKW -Führerscheinen für die Feuerwehren zu decken: Die Ausbildung muß in den Feuerwehrschulen angeboten werden (über Zeit und Inhalt sollen unsere Experten entscheiden) mit diesem LKW Schein dürfen nur Feuerwehrfahrzeuge und keine andere LKWs im privaten oder gewerblichen Bereich gefahren werden.

  34. M.Mayer sagt:

    ist das ist der Falsche weg wenn ich mir vorstelle 18 Jahre und 15 Tonnen Löschgruppenfahrzeug “ nein “ die Unfallzahlen haben es gezeigt besonders unter 25 Jahren mit dem Alter habe sie grade mal Grundausbildung mit vielleicht AGT. man sollte vielleicht überlegen alles die den alten Führerschein v.1999 gemacht habe Klasse 3 mit ein Zusatz Ausbildung ein Feuerwehrfahrzeug bis 15 tonnen fahren dürfen wie bei Klasse B reglung ( Feuerwehrführerschein ) .
    es gibt noch sehr viel Junger leute die den alten führerschein haben .

  35. F. Teske sagt:

    Nach meiner Meinung sollte man auf jeden Fall bei Einsatzfahrten nur erfahrene und ältere Maschinisten ans Steuer lassen. Junge Fahrer müssen zuerst allgemein mehr Fahrpraxis im Straßenverkehr haben, welche extrem wichtig ist, um schwierige Situationen einigermaßen richtig einschätzen zu können. Es kommt doch leider schon so zu vielen Unfällen mit Einsatzfahrzeugen. Die Feuerwehren müssen sich aber auch ehrlich fragen, ob es immer nötig ist, ein größeres und somit schwereres Fahrzeug anzuschaffen. Oftmals zählt hier nur größer = besser = mehr Image… Wer kann sonst erklären, dass heute ein LF 10 meistens 12 Tonnen wiegt? Schließlich ist es eigentlich der Nachfolger vom alten LF 8, bzw. LF 8/6… Wer auf der Interschutz-Messe war, konnte es doch sehen: Da stehen LF 10 und LF 20 nebeneinander und man kann sie kaum noch unterscheiden. Selbst das durchaus ideale MLF wird schon meistens mit über 8 Tonnen Gesamtgewicht bestellt und ist somit Feuerwehr-Führerscheintechnisch sinnlos. Dann muss man sich als Feuerwehrführung auch nicht über fehlende Maschinisten beklagen. Somit zählt der Feuerwehrführerschein eigentlich nur noch für kleinste Dorfwehren und wird fast sinnlos. Mal ehrlich, wer früher über ein einfaches TSF oder LF 8 verfügt hat, benötigt doch keine 1000 Liter Wasser an Bord des Nachfolgers. Und wie oft brennt es wirklich in den Gemeinden? Wenn es richtig brennt, reichen weder 600, noch 1000 Liter Wasser aus. Die erforderlichen Geräte eines LF 10 könnte man auch auf ein 7,5t MLF plus MZF verladen. Die Anschaffungskosten für zwei kleinere Fahrzeuge liegen auch nicht über denen des großen LF 10. Aber hierüber wird leider oft nicht nachgedacht. Nach meiner Meinung wäre es daher besser, Maschinisten mit dem Führerschein der Klasse CE/C1E eine Fahrtberechtigung im Feuerwehrdienst für Fahrzeuge bis 12 Tonnen zu erteilen, da sich doch heute LKWs erheblich leichter und sicherer fahren lassen, als früher.

  36. Stefan sagt:

    Wenn ich mir überlege, dass ein 18 jähriger, der gerade erst die B-Klasse gemacht hat unser 14t HLF fahren soll, wird mir schon ganz bange. Aber es ist auch schon vorgekommen, dass Kameraden unseren 32t WLF gegen das Tor gefahren haben, weil sie meinten dass sie es nach über 30 Jahren Erfahrung blind können, dann denke ich, dass es auf die Person drauf ankommt. Außerdem steht ja immer ein verantwortungsbewusster Wehrführer dahinter, der seine Pappenheimer kennt und weiß, wen ehr zur Fahrschule schickt.

Kommentare

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