Freitag, 18. August 2017

Feuerwehr Bremen im Einsatz bei Einheitsfeier

Bremen – Die Feierlichkeiten zum „Tag der Deutschen Einheit 2010“ fanden in Bremen statt. Für die Feuerwehr bedeutete dies eine erhöhte Alarmbereitschaft am vergangenen Wochenende. Alleine am Sonntag, dem Einheits-Feiertag, waren rund 350.000 Menschen  auf der Ländermeile im Europahafen unterwegs.

Logo "Tag der Deutschen Einheit 2010".Aufgrund der Großveranstaltung hatte die Bremer Feuerwehr auf dem Werksgelände von Kellog’s im Hafen eine mobile Wache errichtet. Ein Löschzug und diverse Rettungsdienst-Fahrzeuge waren hier rund um die Uhr stationiert. Das Rote Kreuz richtete hier eine von insgesamt fünf Unfallhilfsstellen ein.

Im Hafenbecken patrouillierten am Samstag und Sonntag Rettungsboote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie der freiwilligen Feuerwehren aus den Bremer Stadtteilen Lehesterdeich und Neustadt.

„Wir waren gut aufgestellt“, betonte Feuerwehrsprecher Michael Richartz. „Im Gegensatz zu etwa 65 Kräften der Berufsfeuerwehr konnten wir am vergangenen Wochenende auf rund 120 Kollegen zurückgreifen.“ Das erhöhte Einsatzaufkommen während der Großveranstaltung forderte hauptsächlich den Rettungsdienst, den Feuerwehr und Hilfsorganisation gemeinsam gewährleisteten.

Am Rande der Großveranstaltung kam es zu drei Bränden an Pkw und einem Feuer an einer Baumaschine. „Den direkten Zusammenhang zur Einheitsfeier konnte die Polizei jedoch nur bei einem der Brände herstellen“, sagte Richartz. Das geringe Einsatzaufkommen sei auch dem Auftreten der Polizei geschuldet, meinte der Feuerwehrsprecher. Die Beamten hätten jede Situation, die zu einer gewalttätigen Eskalation hätte führen können, durch mannschaftsstarke Präsenz im Keim erstickt.

Die Feuerwehr war am späten Samstagabend einmal richtig gefordert. Kurz bevor Superstar Nena die Bühne im Europahafen betrat, war ein Feuer in einer Lagerhalle im Industriehafen ausgebrochen. Gegen 20.50 Uhr alarmierte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle den Direktionsdienst, den Einsatzleitdienst, das Feuerlöschboot, Kräfte von vier Berufsfeuerwehrwachen sowie die freiwilligen Feuerwehren Grambkermoor und Burgdamm zum Einsatzort. „Zusätzlich haben wir den Fernmeldedienst in Marsch gesetzt, um die Leitstelle hinsichtlich der Einheitsfeier zu entlasten“, erklärte Richartz.

Es brannten Gegenstände in einer 100 mal 30 Meter großen Halle. Zwei Stunden nach der Alarmierung konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ melden. Die Polizei nahm nach einer gründlichen Entrauchung des Gebäudes die Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe auf.

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