Freitag, 29. August 2014

Fahrsicherheitstraining mal anders

Siegen (NW) – Fahrsicherheitstraining mal anders: In Siegen fand der erste “Siegener Blaulichtcup” auf einem Parkplatz statt. In einem Fahrergeschicklichkeitswettbewerb konnten Maschinisten ihr Können unter Beweis stellen.

Fahrsicherheitstraining "Blaulichtcup" in Siegen. Foto: Jörg BüdenbenderVeranstalter dieses Wettbewerbs war der Löschzug Siegen-Zentrum, bestehend aus den Gruppen Hammerhütte, Hain und Bürbach. Die Idee zu dieser etwas ungewöhnlichen Veranstaltung hatte der verantwortliche Löschzugführer der Feuerwehr Siegen, Klaus Giljohann: “In den Innenstädten beobachten wir eine immer höhere Fahrzeugdichte, sowohl was fahrende als auch parkende Fahrzeuge aller Art angeht. Das macht es gerade für die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr zusätzlich schwer, müssen doch Einsatzfahrzeuge im Wert von mehreren Hunderttausend Euro unter höchstem Zeitdruck durch engste Stellen manövriert werden um vor Ort Hilfe leisten zu können. Hierbei ist immer wieder höchstes fahrerisches Können gefragt“, berichtete Klaus Giljohann in einem Pressegespräch.

Dieses fahrerische Können mussten die Feuerwehrleute am Samstag im Rahmen des Blaulichtcups an neun anspruchsvollen Stationen unter Beweis stellen. Wer beim Durchfahren des Parcours die wenigsten Fehler in der geringsten Zeit macht, gewann einen Pokal. Zu dem Fahrerwettbewerb kamen aber nicht nur Feuerwehrleute der Feuerwehr Siegen sondern auch die der Nachbarstädte und -Gemeinden sowie eine Abordnung der Feuerwehr Lüdenscheid, Löschzug Stadtmitte. Nachdem am Nachmittag 19 Fahrer den Parcours durchfahren hatten, stand auch wenig später der Sieger fest. Gewonnen hatte Karsten Konrad von der Löschgruppe Wilgersdorf gefolgt von Detlev Seelbach vom Löschzug Weidenau und Armin Peter aus Geisweid. (Text und Foto: Jörg Büdenbender)

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