Freitag, 9. Dezember 2016

Titisee-Neustadt: Verfahren zur Tragödie eingestellt

3. Februar 2014 von  

Titisee-Neustadt (BW) – Das Ermittlungsverfahren gegen die Leitung der Caritas-Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) zur Brandkatastrophe am 26. November 2012 ist eingestellt. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Freiburg am Montag mit. Bei dem tragischen Unglück starben 14 Menschen, 87 Personen wurden verletzt.

Im Feuerwehr-Magazin-Shop:

Ursache der Katastrophe: Gasaustritt aus einer Propangasflasche. Laut Staatsanwaltschaft sei das Leck bei der Anbringung der Gasflasche an einem Katalytofen in einem Werkstatt entstanden. Die Mitarbeiterin, welche die Gasflasche an den Ofen angeschlossen hatte, kam bei dem Brand zu Tode. Warum sie den Ofen, der sonst nur für einen Weihnachtsmarkt im Freien genutzt wurde, im Gebäude in Betrieb genommen hatte, bleibt ungeklärt.

Durch den Gasaustritt hatte sich an dem Montagmittag im November 2012 in dem Raum ein zündfähiges Gas-Luftgemisch gebildet. Es kam zu einer Verpuffung und in der Folge zu einer rasanten Brandausbreitung. Für 14 Personen kam jede Hilfe zu spät. Zirka 350 Helfer waren im Einsatz. (Foto: Heino Schütte)

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