Samstag, 10. Dezember 2016

Neue Fachempfehlung für Druckschläuche

5. März 2014 von  

Berlin – Der Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren hat seine Fachempfehlung zu Druckschläuchen aus dem Jahr 2012 überarbeitet. „Die erste Fachempfehlung hatten die Industrie und der Normenausschuss Feuerwehrwesen des DIN zum Anlass genommen, die Normen den durch uns festgeschriebenen Anforderungen an die tatsächlichen Bedürfnisse der Anwender anzupassen“, erläutert der für Technik zuständige Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Ludwig Geiger.

Ein Atemschutztrupp bereitet seine Schlauchreserve als Loop (Ring) vor.Vorteil: wenig Platzbedarf, der Schlauch lässt sich leicht nachziehen, ohne zu haken. Foto: Hegemann„Die jetzt veröffentlichte Fachempfehlung berücksichtigt diese Änderungen und stellt damit den aktuellen Stand der Technik dar“, so Geiger. Das aktualisierte Dokument geht auf die „Anforderungen an die Qualität von Druckschläuchen für die Feuerwehr – neue Leistungsstufen“ ein.

Neben einer Beschreibung der Ausgangslage und der neuen Anforderungen stellt die Fachempfehlung die drei Leistungsstufen (L1 bis L3) samt Details zu Edelstahl-Einbindedraht, Schlag- und Scheuerschutz, Kennzeichnung sowie Kupplungen dar. Hinweise zur Beschaffung sowie zur Lagerung und Pflege von Druckschläuchen ergänzen die Fachempfehlung.

Federführend erstellt wurde diese Information durch Christian Schwarze, Feuerwehr Stuttgart, in enger Abstimmung mit dem Fachausschuss Technik der deutschen Feuerwehren und dem Obmann des zuständigen Normungsausschusses, Matthias Kalthöner.

Der Fachausschuss ist ein gemeinsames Gremium der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in der Bundesrepublik Deutschland (AGBF-Bund) und des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Zum Download steht die Fachempfehlung online unter www.feuerwehrverband.de/fe-qualitaet-druckschlaeuche.html zur Verfügung. (Foto: Hegemann)

Kommentare

1 Kommentar zu “Neue Fachempfehlung für Druckschläuche”
  1. Andreas sagt:

    Inzwischen ist die Schlauchkunde fast schon eine eigene Wissenschaft. Einerseits gut, wenn es eine Auswahl von Schläuchen für verschiedene Anwendungsbereiche gibt. Im Innenangriff beim Brandeinsatz muss ein Schlauch was anderes leisten, als beim Keller auspumpen. Aber gerade für kleine Feuerwehren wird es auch komplizierter. Früher hat man einfach einen B- oder C-Schlauch bestellt. Heute hat man drei Leistungsstufen und mehrere Farben zur Auswahl. Da muss man sich schon ein System überlegen: Welche Farbe für welchen Schlauchtyp? Und dann darauf hoffen, dass im Einsatz nicht doch alles durcheinander eingesetzt wird.

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